Herzschlagfinale beim 7.TTSC Mini Lauf 2017

1. 02. 2018

 

 

Herzschlagfinale beim 7.TTSC Mini Lauf 2017

Einen Tag vor Sylvester fanden sich die TTSC Newcomer und Nachwuchsfahrer sowie fast alle TTSC-Mini Fahrer zum Jahresabschlussevent beim MCC Bad Kissingen ein. Trotz recht frischen Temperaturen wurde es im Fahrerlager kuschelig warm, dank Heizstrahlern, guter Belegung und der fabelhaften Verpflegung des MCC, die die Wartezeit aufs abendliche After Race Dinner vergessen ließ. Immer wieder erstaunlich, was Tanja und Bianca da in der Puppenküche zaubern.

Die Stimmung war dank einiger RC-Weihnachtsgeschenke bei allen super, zumal die noch ausstehende Meisterschaftsfrage in der TTSC-Mini Klasse noch ganz viel Spannung versprach.

Ruckzuck verging der Vormittag mit den Vorläufen. In der TTSC Klasse, die außerhalb der Jahreswertung als Trainingsrennen stattfand, kam es zu einem spannenden Zweikampf an der Spitze zwischen Oli Hub und Paul Wiesner, die aufgrund Ihrer Erfahrung auch als Favoriten ins RennKU1A3728en gingen. Einfach war es für beide nicht, war Pauls Auto aufgrund Motorproblemen zunächst nicht schnell genug. Dank eines Leihmotors von Lämmi lief´s dann im A-Finale besser. Oli hatte Elektronikprobleme nach dem Verpolen des Reglers, daraufhin wollte die Funke zunächst kein Gas mehr annehmen. Das Erste Finale jedoch sicherte sich Oli vor Michael Kugler, unserem Gaststarter aus München, der ebenfalls wieder antrat und tolle Leistungen bei seinem 3. Rennen zeigte. Paul wurde, nach dem Ausfall komfortabel in Führung liegend, nur 5., was er aber im 2. A-Finale wieder ausmerzte und vor Oli und Michael einlief. Die Entscheidung im 3.Finale ging dann mit 0,04sec. an Oli Hub, einen Wimpernschlag war er schneller als Paul in der letzten Runde. Spannung pur, und beide hätten den Sieg verdient gehabt. Michael wurde nach Problemen in diesem Finale nur Sechster, das nutzte Justin Nöth aus und wurde sogar Dritter in Lauf 3! Toll für dieses junge Talent. Tagessieger wurden also Oli vor Paul und Michael in der TTSC Klasse.

Im B-Finale TTSC siegte Marius Kehrlein vor unserem jüngsten TTSC Crew Mitglied Kilian Müller und Michael Wieber. Alle 3 waren mächtig stolz, was sie aufgrund Ihrer Leistungen auch sein konnten. Kilian schaffte als Einziger sogar 27 Runden im 3. B-Finale. MariusKU1A3690 Kehrlein trat als TTSC-Rookie-Fahrer mit einem Ihm kostenlos gestellten Leihfahrzeug an. Inzwischen hat Marius sogar sein eigenes Rennfahrzeug bekommen. Wir sind gespannt, wie er sich damit bei den nächsten Rennen schlägt. Sein Debüt war schon mal vielversprechend.

KU1A3755Im C-Finale kam es erstmals zum Vater/Sohn Duell zwischen Enrico und Wolfgang Simon, nachdem Wolfgang auch einen TTSC Renner am Start hatte. Im war es zu langweilig geworden, bei den Autorennen nur die Fahrzeugbetreuung zu übernehmen. In seinem Premiere Rennen musste er sich jedoch am Ende mit Platz 2 hinter seinem, bis über beide Ohren grinsenden, Sohn Enrico begnügen. Der war mächtig stolz über seinen Triumph über Papa. Das Podium komplettierte Ennos Sohn Fabian, der ebenfalls gut unterwegs war.

TTSC Mini

Zum letzten Mal kramten unsere Mini Jungs nochmal Ihre Kohle-Büchsen raus, bevor endlich das Brushless Set für 2018 eingebaut werden darf. Unsere Titelaspiranten Steffen und Steffen setzten mit Jochen Schwab als Schiedsrichter gleich nochmal einen Motoren Testtag im Keller an, um optimal auf die Meisterschaftsentscheidung vorbereitet zu sein. Platz 3 und 4 war im Prinzip klar, auch wenn es theoretisch noch eine Möglichkeit für Matthias gegeben hätte, sich mit einem Sieg vor Jochen zu setzen. Dies KU1A3678scheiterte aber gleich an den Vorläufen, wo sich Mr. Mini aufgrund diverser Setupfehler und einem Abflug im 3. Vorlauf im B-Finale wiederfand. Die Pole Position sicherte sich verdient Steffen Ferschke, der auf seinen in Bad Kissingen bewährten M05 setzte, während Steffen Köhler wie in Wasserlosen beim M07 blieb, und nicht mehr zurück tauschen wollte. Zum ersten Mal setzten die beiden Vereinskollegen auf unterschiedliche „Waffen“. Nicht minder scharf war die 3te Waffe in der Rangliste, nämlich Jochen Wiesners alter M03. Zum Geburtstag gabs neue Ölis, welche den kleinen Mini auch bei der sehr hohen Haftung auf dem Kissinger Teppich nicht abfliegen ließen. Um es kurz zu machen: Die 3 A-Finalläufe ließen einen nicht los, das war ganz großes Kino. Den ersten Lauf gewann Jochen, nachdem Steffen K. zwar zunächst an Steffen F. vorbeizog, jedoch ein nicht ganz faires Manöver beim Kontern entstand. Deshalb ging Steffen F. wieder vom Gas und ließ Jochen und Steffen Köhler passieren. Fürdiese Fairness gabs dann auch sofort Applaus aus den Zuschauerrängen. Jochen ließ nichts anbrennen und sicherte sich dann auch Platz eins. Polesetter Steffen F. wurde also nur Dritter. Eine Vorentscheidung? A-Finale 2 war dann die Stunde unseres Steffen F.. Obwohl sofort nach dem Start Steffen K. unwahrscheinlich viel Druck auf Ihn machen konnte, streifte er die Nervosität des Gejagten ab und kam immer besser in Fahrt, und machte den schnellsten Lauf des Tages vor Steffen und Jochen. Vorteil Steffen F.! Vor dem 3. Lauf war die Spannung quasi in der Luft fühlbar. Alle übrigen A-Finalisten nur Deko und Beiwerk, wie Lämmi es kommentierte. (-; Der Start lief erstmal reibungslos, aber die ersten 3 zogen Ihre Kreise Stoßstange an Stoßstange, bis Steffen K. die Entscheidung suchte, und erstmals bei Steffen anklopfte! Die einzige Stelle, wo dies einigermaßen gefahrlos möglich war, war die Schneckenkurve vor der Start und Zielgeraden, wie Lauf 1 schon gezeigt hatte. Schließlich gelang es Steffen K. mit mehreren wohldosierten „Schubsern“ ins Heck Steffen F. auf die Außenbahn zu pushen, sodass er sich innen daneben setzen konnte und an Steffen vorbeiziehen konnte. Ein meisterliches Manöver, hart, aber dennoch fair! Steffen F. ließ aber nicht locker und konterte wenig sKU1A3833päter, die Führung wechselte nochmal, es ging Schlag auf Schlag. Schließlich beharkten sich beide nochmal etwas härter in der Schneckenkurve, sodass Steffen Köhler vorbeizog, und Jochen an Steffen Ferschkes stehendem Mini vorbeiziehen musste.  Jochen, der sich auf jeden Fall aus dem Titelkampf raushalten wollte, blieb nichts anderes übrig als Speed zu machen, als Steffen kurz darauf wieder hinter Ihm herjagte. Dabei ging Jochen etwas zu weit außen in die erste Kurve, um schonmal den Positionswechsel mit Steffen vorzubereiten. Dabei prallte er in die Wechselschikane und wieder zurück auf die Ideallinie, wodurch sein Mini Cooper Steffens Mazda traf und Ihn ebenfalls aus der Bahn warf. Eine ärgerliche Situation, die aber von keinem so geplant war. Infolge dessen riss der Anschluss zu Steffen K. ab, der Lauf war entschieden: Steffen K. vor Steffen F. und Jochen. Steffen Köhler erhielt schon die ersten Gratulationen, da er in Lauf 1 ja vor Steffen F. geblieben war. Nach einigen Minuten wurde jedoch manchem klar, dass evtl. doch Steffen F. die besseren Karten auf den Titel hatte, da er in Lauf 2 die schnellste Zeit gefahren hatte!! Ralf klärte bei der Siegerehrung auf, dass ja 2 Finale nach Ergebnis gewertet werden, ein Lauf als Streicher! Punktgleich nach Siegen war es also die bessere Laufzeit, die unseren Steffen F. verdient zum TTSC Mini-Meister 2017 krönte! Ein Herzschlagfinale, wie es spannender nicht sein konnte!

B-Finale Mini:

Hier ging es kaum langsamer zu, wie Matthias feststellen musste. Es gab einen Dreikampf zwischen Ralf, Michi Will und Mr. Mini, den er erst im 3. Lauf ganz knapp vor Michi gewinnen konnte, dessen M05 wohl trotz bereits verfügbaren M07 nicht in Rente geschickt werden wollte. Auch Ralf blockte, wie es nur Ralf kann und machte es sehr schwer, Ihn fair zu passieren. Tolle Szenen auch im B-Finale!

C-Finale Mini:

War ebenfalls gespickt mit alten Mini-Hasen, wie Joe, Enno und Lukas sowie Wiederkehrer Matthias Ganz. Sein Renndebut im Mini gab Eckhard Schulze, der ein Leihauto von Kumpel Karl Ruppert bekam, der leider an diesem Tag mehr schraubte als die ganze Saison zuvor. Matthias siegte in allen 3 Finalen außerhalb der Wertung, da er ja schon mit Brushless-Antrieb unterwegs war. Joe sicherte sich mit Platz2 in Lauf 2 und 3 den Zweiten Platz vor Enno, der als Einziger mit Heckantrieb im M06 unterwegs war.

After Race Dinner:

Nach dem tollen Renntag wurde noch aufgeräumt und viele verabschiedeten sich schon ins neue Jahr. Die TTSC Crew, ein Teil des MCC und Die Mini Treter aus Estenfeld ließen den Tag ausklingen beim gemeinsamen Abendessen, welches dieses Jahr an der Burgruine in Aura stattfand. Es wurde geklönt, getrunken und gegessen, wie es sich für so ein Finale gehört.

KU1A3689Die TTSC Crew bedankt sich beim MCC BK für die Gastfreundschaft und die tolle Bewirtung durch die Familie Hollmeyer und Ganz, man munkelt ja, Bianca wird 2018 so heißen… (-;

Weiterhin bedanken wir uns bei allen Fahrern und Partnervereinen, die die TTSC auch 2017 wieder zu einem spannenden, geselligen und freundlichem Event gemacht haben! Bleibt uns gewogen, wir sehen uns an der Siegerehrung für die Meister 2017,

 

Euer TTSC Team

 

Alle Bilder findet Ihr hier...
 

 

 

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