Japanischer Racer gewinnt den zweiten Mini-Lauf 2018

5. 31. 2018

 

 

Am Sonntag den 19. bis 21. Mai fand in Estenfeld das schon legendäre Raceweekend mit allen Rennklassen des Löffler-Cups und der TTSC/STW. Mit fast 70 Teilnehmer an jedem Renntag war das Fahrerfeld mehr als gut gefüllt. Einige nutzten die Gelegenheit natürlich auch schon, als scharfes Training, für das am 30. Juni auf der Strecke anstehende 24h-Rennen. Trotz hoher Niederschlagswahrscheinlichkeit hielt das Wetter auch am Sonntag bei der TTSC. Nur am Vormittag beim Warmup war die Strecke noch von einem Regenschauer der Nacht feucht.

Mini:

Mit einem Sieg konnte sich der berühmte japanische Fahrer Ho Lee Shit mit Beifahrerin Fu Kin Fast (alias Steffen Köhler) deutlich ins Titelrennen zur TTSCmini Meisterschaft bringen. Nach der Niederlage im letzten Jahr gegen seinen Namensvetter Steffen Ferschke ist dieses Jahr der Titel Ehrensache.
Der Sieger des 1. Laufs in Bad Kissingen (TTSC-Serienmeister Daniel Fischer) musste sich den beiden Steffens und Damian Kratochwil (Mini-Meister 2016) geschlagen geben. Wir sind gespannt ob er beim Hochgeschwindigkeitskurs von Hassfurt Mitte Juni wieder mit am Start ist.
Und wir würden uns auch sehr freuen, wenn dort Mr. Mini Matthias Raab wieder nach langer Krankheitspause wieder auf der Rennstrecke aktiv eingreifen kann. Das Rennen in Hassfurt ist ja quasi sein Heimrennen. Dann wird es auch wieder erstklassige Rennberichte aus seiner Hand geben.

STW:

Aber nicht nur die Mini hatte mit seinen gesamt 20 Startern für viel Spannung zu sorgen. Beim Auftakt in die STW-Meisterschaft 2018 hatte es der amtierende Meister Jochen Wiesner mit einem sehr hochkarätigen Fahrerfeld zu tun. Mit David, Felix und Sebastian Bauer waren drei der schnellsten Platzhirschen am Start. Gegen den überlegenen David hatte er nicht den Hauch einer Chance und auch Felix musste er ziehen lassen. Aber der dritte Platz war trotz der spärlichen Trainingseinheiten auf der Strecke akzeptabel.

In Hassfurt kommen dann noch die dortigen Lokalmatadore dazu. Aber einen Titel zu verteidigen war noch nie leicht. Hier kommt es auch auf die Konstanz an. Mann muss auf allen Strecken vorne mit dabei sein.

TTSC:

Mit 36 Teilnehmern das größte Teilnehmerfeld brachte, wie erwartet, die TTSC an den Start. Schade, das der amtierende Meister Pascal Leibold nicht am Start war, er wird hoffentlich wieder in Hassfurt eingreifen. Mit Damian Kratochwil, Daniel Seitz und Mario Stöhr waren ernst zu nehmende Gegner am Start. Daniel Fischer hat auch nur kurz vor dem Start entschieden sich am Rennsonntag voll der Mini-Klasse zu widmen. Sonst wäre der TTSC-Dauermeister auch noch mit von der Partie gewesen.

Mario Stöhr hat bei diesem Lauf, wie auch Ralf Müller, das 16T Brushless-Set aus der TTSCmini im TTSC-Auto, unter Rennbedingungen, aber außer Wertung, getestet.
In beiden Autos lief die Combo, die auch beim 24h-Rennen Ende Juni eingesetzt wird, problemlos. Evtl. wird das Set ja in der TTSC 2019 mit aufgenommen. Das wäre dann einer der größten technischen Schritte der TTSC in der schon über 20-jährigen Geschichte.

Mit dem dritten und sechsten Platz haben sich die Testfahrer nicht vom Feld absetzen können. Aus den Ecken heraus ist aber schon merklich mehr „Druck“ über die Fahrzeit vorhanden. Der nächste Härtetest ist der Speedvergleich beim Rennen in Haßfurt. Wird der Motor die Drehzahlen von guten CupMachines mithalten können. Auf den langen Geraden zählt jede Umdrehung am Motor…
Auch in Estenfeld konnten sich zwei CupMachine-Fahrer vor dem besten Brushless-Testfahrer halten. Der Ex-Mini-Meister Damian holte den Gesamtsieg vor dem Lokalmatador Daniel Seitz.
Im A-Finale auch mit dabei war ein Neueinsteiger in die TTSC-Meisterschaft. Marco Köhler, ein passionierter 1:5er Fahrer schaffte aus dem Stand den neunten Platz. Er ist bereits wieder für den nächsten Lauf angemeldet. Wir sind uns sicher, dass er auch bei den nächsten Rennen im A-Finale gut mitmischen kann.
Marc Häpp, der mit einem TT01 nie richtig zurechtkam versuchte seit langem wieder mal sein Glück in der TTSC. Er war aber mit einem Tamiya FF04 unterwegs. Einem nur Frontangetriebenen Fahrzeug. In den letzten beiden Jahren haben es mit diesen Fahrzeugen sporadisch einige Fahrer versucht. Dabei kamen sehr akzeptable Ergebnisse zustande. In Haßfurt mit den langen Geraden werden die FWD-Fahrer auch wieder gut mitmischen können. Einmal richtig in Schwung sind die Fahrzeuge richtig schnell.

Ein bemerkenswertes Ergebnis hat auch unser bester jugendlicher Neueinsteiger Leon Wald. Er hat es mit ganz wenigen Rennstreckenkilometern bis auf den 17. Platz (B-Finale) geschafft. Hier ist auch noch einiges für die Zukunft zu erwarten, wenn die Jungs schon so gut starten. Hier wird aber in der Freizeit aber auch der eine oder andere Meter trainiert. Hier passt der Spruch „Übung macht den Meister“ wieder.

Insgesamt ist das Fahrerfeld auch im vermeintlich letzten (D-Finale) richtig gut aufgestellt gewesen. Auch in diesem Finale wurde toll und sauber gefahren. Trotz das fast nur jugendlich Fahrer hier mitgefahren sind.

Wir freuen uns auch deshalb auf ein spannendes Rennen in Haßfurt. Bei dem der Kampf um Mini-Meisterschaft genauso hart umkämpft sein wird wie der letzte Pokalplatz im TTSC-D-Finale!

 

 

 

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