Das Finale der Saison 2018

12. 03. 2018

 

 

Wasserlosen 11/2018

Coming home – So hieß es am vergangenen Wochenende als die TTSC in die Dr. Maria Probst Halle zurückkehrte, in der vor bereits 20 Jahren das erste Hallenrennen stattfand. Unglaublich, aber wahr: Wir fahren noch immer auf demselben Nadelfilzteppich wie damals. Zugegeben, es gab ein paar Falten, aber immer noch kaum Löcher. Letztendlich kamen alle wieder gut klar. Es gab einige Neuerungen, wie z.Bsp. gesteigerte Sicherheitsauflagen seitens der Hallenverwaltung. Aber auch das nahm Ralf respektive die TTSC Crew eher als Herausforderung, und machte Nägel mit Köpfen. Das Fahrerlager wurde komplett mit Tischen und Stühlen vorbelegt, um die nötigen Fluchtwege bereitzustellen. Außerdem prüfte Chefelektriker Michi Will alle neuen Verteilerdosen und mitgebrachten Kabelrollen auf Herz und Isolation. Zusammen mit den Tischauflagen, die vom Fundus des MST Estenfeld gestellt wurden, war es das komfortabelste Fahrerlager in der bisherigen TTSC-Geschichte, und irgendwie auch die Generalprobe für die nächste Saison, für die Ralf Müller einige Neuerungen versprach! Dazu später nochmal mehr. Die Bewirtung erledigte dankenswerterweise der Elternbeirat des Kindergarten Wasserlosen, und das Angebot an Speis und Trank war wieder erstklassig. Der Erlös wird wieder dem Kindergarten gespendet, es hieß also futtern ohne Reue für den guten Zweck.

TTSC

Immer noch die beliebteste Klasse, mit der tollen Mischung aus Hobbyfahrern, Rookies und alten Hasen, die das strenge Reglement für fairen Zweikampf ohne große Kosten schätzen. Nach langer Abstinenz hatte sich auch wieder unser TTSC Rekordmeister Daniel Fischer angemeldet, aber auch Steffen Ferschke und Jochen Schwab waren wieder in der TTSC vertreten. Ebenfalls wieder mal am Start war Roman Chwalczyk, der aber das Feld seiner Tochter Johanna überließ und selber in der STW an den Start ging. Auch Daniel Seitz mit Sohn Nico und Thomas Klause griffen wieder mal in Wasserlosen ins Lenkrad.

Bereits am Samstag battelten sich die voraussichtlichen Topfahrer Pascal Leibold, Daniel Fischer, Steffen Ferschke und Damian Kratochwil um die Bestzeiten. Wieder einmal bewies Daniel seine Nervenstärke und sicherte sich die Pole als Einziger mit 25 Runden. Bruchteile später folgten Steffen Ferschke, Damian und Pascal auf die Plätze. Startplatz 5 ging hochverdient an Ralf Müller himself. Dabei war Damian der Einzige, der noch nach dem 2018er Reglement mit Cupmaschine fuhr. Wie einige andere setzte die Spitzengruppe schon das Carson-Regler- und Motorset und teilweise auch die neuen Reifen ein. Somit fuhren sie natürlich außerhalb des Reglements, und wurden fürs Tagesergebnis aus der Wertung genommen. Doch ab Januar ist die Testphase endlich vorüber, und die Karten werden für alle neu gemischt. 77 Fahrer waren insgesamt beim Saisonabschlußrennen, davon wagten 43 den Start in der TTSC, selbst das E-Finale war mit 8 Fahrern besetzt.

A-Finale

Im A-Finale behielt Daniel die Nerven, und verwies nacheinander Steffen, Pascal, Jochen Schwab und Ralf auf die Plätze 2,3 und 4. Dennoch zeigten die minimalen Abstände beim Zieleinlauf, dass die TTSC 2019 auf Kurs ist, was das Reglement angeht. Den echten Wertungssieg sicherte sich Damian, dessen TT02 wieder sehr gut ging, vor unserem Paule Wiesner, dessen Chassis nach 3 Läufen wieder mal am Ende ist, und unserem TTSC Rookie-Betreuer Michi Will. Der undankbare 4te Wertungs-Platz ging an unseren immer gut gelaunten Edel Manalastas.

B-Finale:

Auch hier waren bekannte Größen versammelt, denen einfach nur kein Platz im A-Finale blieb. Hervorzuheben war hier wieder einmal Rookie Michael Kugler, der sich über die Saison immer weiter nach oben gefahren hat. Platz 1 machten Leon Wald und Marius Wachtel unter sich aus, Marius konnte dabei zweimal 1. werden und einmal zweiter, bei Leon war es umgekehrt. Eine tolle Leistung und Anerkennung für Marius, der für sein Alter schon sehr nervenstark ist. Den dritten Platz sicherte sich unser Mann am Mikro, Matthias Lämmermann aka „DJ Lemmy“ vor Thomas Klause, der ebenfalls wieder gut unterwegs war. Michael Kugler wurde am Schluss 8ter im B-Finale und konnte zufrieden sein.

C-Finale:

Das sah ungewohnterweise Marc Häpp als Starter, der in den Vorläufen mit seinem FWD-Chassis leider noch nicht seine volle Leistung abrufen konnte. Marc und sein Vater bestreiten ja schon die ganze Saison mit Ihren frontradgetriebenen VW Sciroccos in der TTSC. Bei dem kurvigen Kurs mit den vielen engen Kurven kamen die Fronties nicht schnell genug aus den Ecken raus.
Im Finale fand Marc aber scheinbar noch irgendwo Grip und legte gleich mal 2 Runden auf seinen besten Vorlauf drauf. Mit dem einzigen Gentlemen-driver im C, Chris Kolb, erwehrte er sich einer ganzen Schar angriffslustiger TTSC Junioren wie Lorena Wachtel, Alex Pufe oder Michael Wieber, um nur einige zu nennen. Und im ersten Lauf gab es auch gleich bei Marc auf die Mütze, er wurde trotz 2 Runden mehr nur dritter, Chris hatte seinen Lauf des Tages und siegte vor Justin Nöth, der ebenfalls sein Bestes Tagesergebnis einstrich. Alex Pufe blieb nur der undankbare vierte Platz, jedoch wurde er danach 2 mal zweiter hinter Marc, sodass es am Schluss hieß: Marc, Alex, Chris. Kilian Müller startete im Finale 3 nochmal richtig durch und legte mit 21 Runden nochmal ne Schippe drauf, sodass Lorena nur der ungeliebte letzte Platz blieb.
Absolut überrascht hat unser Rookie-Fahrer Christopher Herla. Aus dem Stand raus fuhr er bei seinem ersten Rennen gleich auf den 19 Platz von 43. Und das mit einem unserer Leih-Fahrzeuge, welche er vorher nie gesehen hatte. Er war sichtlich Feuer und Flamme für das Rennen. Und im neuen Jahr kann es durchaus sein, dass er wieder neben uns am Fahrerstand steht. Dann aber mit seinem eigenen Auto.
Wir haben uns bei dem Rennen eh über großes Interesse von Neueinsteigern gefreut. Evtl. wird neben Chris noch der eine oder andere Neueinsteiger sein Renndebüt in der TTSC geben.

D-Finale:

Hier kristallisierte sich ein Quartett heraus, welches den Sieg unter sich ausmachen wollte. Der taktische Vorteil lag verständlicherweise bei den Kollmanns, wo Vater Marko nahezu zeitgleich mit Sohn Lukas unterwegs war und Rückendeckung geben konnte, sowie Lennart Six und Lukas Kolb. Den hatte sein Vater Chris „im Stich“ gelassen hatte und fuhr lieber C-Finale. (-: Lukas setzte auch gleich ein Ausrufezeichen und siegte im ersten Lauf. Dann aber schlug zweimal Lukas Stunde und er sicherte sich mit erst 19 dann 20 Runden den Sieg vor seinem Vater Marko und Lukas Kolb. Erneut ein tolle Leistung von unserem jungen Durchstarter 2018. Johanna Chwalzcyk, Tochter von Roman, unserem bekannten MST Zeitnehmer mit der losen Zunge, kämpfte beherzt mit Enrico Simon um den vorletzten Platz. Sie hatte im 2ten und 3ten Lauf die gleichen Runden, nur ein paar Sekunden fehlten Ihr auf Enrico.

E-Finale:

Auch hier gings heiß her mit unseren Nachwuchsfahrern und 3 alten Hasen. Gleich 2 Mädels waren am Start, Sonnenscheinchen und Pokal-Girl Sara Pufe und Anna Kolb, die das Kolb Trio an diesem Wochenende komplettierte. Sara war auch eine Anwärterin auf den Finalsieg, musste sich jedoch unserem Philipp Niedermeyer geschlagen geben, der seine Rennerfahrung ausspielte und einmal mehr siegte als Sara. Trotzdem war Philipp recht beindruckt, was Sara schon so auf die Strecke zaubert! Til Schuler sicherte sich 3 mal den 3 Podestplatz.

STW:

14 Fahrer gingen in der offenen STW Klasse mit Ihren Boliden an den Start, doch es war ein hartes Geschäft in Wasserlosen. Der Streckenverlauf, der genau umgekehrt war wie vor einem Jahr, aber mit gleichem Layout, war für die leistungsstärksten Autos in der TTSC sehr eng. Man könnte den berühmten Vergleich vom „Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer“ wieder mal heranziehen. Die Kunst war also, die Leistung möglichst perfekt auf den Teppich zu bekommen, und sich aus den zahlreichen Ecken zu schießen und wieder exakt den Bremspunkt zur nächsten Kurve zu treffen. Dann das eine Runde lang gut machen, und fertig ist die Topzeit. Aber grau war alle Theorie…

A-Finale:

Dies war wieder einmal der Spielplatz von Jan Fuß, der immer dann schnell ist, wenns drauf ankommt. Die Pole Position war Ihm mit 26 Runden sicher, kein anderer Fahrer konnte da mithalten. Sehr stark aber zeigte sich an diesem Wochenende Rolf Jakob, der schon in Brebersdorf dieses Jahr aufmerken ließ. Eine tolle Saison für Ihn, und er war der Einzige mit 25 Runden im Vorlauf. Alle anderen Topfahrer nebst unserem TTSC Urgestein Jochen Wiesner mussten sich mit 24 Runden begnügen. Dann also Lauf eins, bei dem es für Jan gleich unrund lief, und er nach 2 Runden ausfiel. Das war die Steilvorlage für Jochen, der sich verdient diesen Sieg vor Rolf und Marco Wambach holte.

Lauf 2 versprach dadurch natürlich gleich mal maximale Spannung, da Jan jetzt punkten musste, um den Tagessieg nicht zu verschenken: Er schaffte es, aber es war der Lauf von Rolf, der vermutlich die beste Leistung in dieser Saison abrief, und einem beherzt auffahrenden Jochen Wiesner keine Chance ließ! Sensationell anzuschaun, zum Glück war ich Streckenposten. (-; Doch wer Jochen kennt, weiß um seine Qualitäten als RC-Fahrer. Prompt schlug er zurück in Lauf 3, hinter Jan und vor Marco, Rolf blieb nur der 6 te Platz, aber es reichte trotzdem fürs Podium hinter Jochen und Jan, der wieder einmal verdient siegte. Sein Auto war sichtlich am Besten auf die Strecke eingestellt, und hatte hörbar Leistung „wie eine Turbine“. Da rutschte scheinbar nichts, es sah spielerisch einfach aus, wie Jan agierte.

B-Finale:

Da war er also, „uns“ Roman in der für Ihn eher ungeliebten Klasse, ist er doch eigentlich Experte für Stockklassen. Und er hatte einen seiner Lieblingsgegner dabei, Daniel Seitz, der Roman in der MST Fun Klasse den Schneid abkaufen will, was Ihm auch schon öfters gelungen ist. Aber STW ist für beide ein ungewohntes Pflaster, und der Fahrstil ist aufgrund der mehr als ausreichenden Motorleistung schon ein anderer als in „Stock“. Noch dazu hatte Daniel seinen Sohn Nico dabei, der erstmals bei den „Großen“ spielen durfte. Das machte er auch gut, obwohl er im 1. Finale noch nicht ganz warm war, und nur vierter wurde. Im 2. Lauf fuhr er sich aber mit Roman in einen Rausch und ging hinter Ihm mit sagenhaften 24 Runden durchs Ziel. Romans Glück war, dass er in diesem Lauf 25 Runden schaffte. Daniel ging in Lauf 2 und 3 nicht mehr an den Start und konzentrierte sich aufs „Coachen“ von Nico. Das zahlte sich aus, denn Nico gewann mit 3 Zehntel Vorsprung und 24 Runden Lauf 3, was Ihm Platz 2 auf dem Treppchen sicherte! Ein toller Erfolg für den jungen Rookie vom MST Estenfeld. Platz 3 ging an Sebastian Diedrich mit seinem Awesomatix, der nicht ganz so schnell wie Roman und Daniel war, aber konstant und mit Tendenz nach oben fuhr. Gianni begnügte sich daher mit Platz 4, mehr war an diesem Tag einfach nicht drin.

TTSC Mini:

Unsere Minis waren hochmotiviert und die 2 Gruppen proppenvoll mit 10 Mann, da wurde es trotz kürzerer Fahrzeuglänge eng auf der Strecke, dafür umso spaßiger! Die Meisterschaft war vergeben, und Steffen Köhler konnte auch nicht teilnehmen, da er an diesem Wochenende Papa werden sollte. Doch der Nachwuchs ließ sich Zeit, sodass Steffen am Sonntag sogar auf nen Kaffee vorbei kommen konnte. Das war natürlich Wasser auf die „Punktemühlen“ der übrigen Mini Maniacs, die Ihr Saison Ergebnis noch etwas aufpolieren wollten. Und das Feld wurde an diesem Wochenende auch ganz schön durcheinandergewirbelt. Das lag vor allem an unserem Ex-Meister Damian, der ein glänzendes Comeback gab. Er machte bereits am Samstag mit Fabelzeiten klar, das sein MX 5 topvorbereitet war. Doch da gab es noch den Doppelstarter und Rekord TTSC-Meister Daniel Fischer, der auch in der Mini wieder mal klarstellte, dass er mit allem schnell ist, was 4 Räder und ne Funke hat. Daniel hatte manchmal nicht ganz die Rundenzeit wie Damian, aber die Präzision und Konstanz eines Schweizer Uhrwerks und leistete sich in den Vorläufen keine Fehler. Die Poleposition ging daher verdient an Ihn an diesem Sonntag.

A-Finale:

Ähnlich wie in der TTSC, war es eng (wie immer 2018), und die Autos trudelten nach 5 Minuten Vorlauf im Sekundenabstand ein. Daraus ergab sich die Startreihenfolge Daniel, Damian, Matze, Jochen Wiesner, Steffen Ferschke, Mario , Patrick, Matthias Ganz, Jochen Schwab und Michi Will. Das war natürlich ein starkes Starterfeld, und wer diese Mini Saison gesehen hatte, wusste dass Steffen und Jochen S. bestimmt nicht gebummelt hatten, weil Sie ungewohnterweise nicht ganz vorne standen. Und der 1.Lauf war bereits spektakulär: Daniel machte einen guten Start, verpasste jedoch gleich zu Anfang einen Bremspunkt und kippte erstmal kurz weg, was Damian und Matthias natürlich eiskalt nutzten und bequem vorbeikamen. An Ihre Fersen heftete sich Mario, der ein tolles Rennwochenende fuhr und ebenfalls „very fast“ war. Es lief erfreulicherweise viel besser als im 5. Lauf in Hassfurt im Oktober. Marios Grinsen sprach Bände! Daniel hatte seine Liebe Mühe sich zurück zu kämpfen, und die Fights im Mittelfeld mit Patrick kosteten Ihn viel Zeit. Patrick war mit seinem neuen M07 ebenfalls vom Fleck weg schnell, agierte aber leider öfters mit der Brechstange, was sich auch für Ihn am Ende nicht auszahlte. Steffen betrieb Schadensbegrenzung und lief noch vor Daniel und Jochen Wiesners Jägermeister-Mini auf Platz 4 ein.

Die Spannung war am Kochen in Lauf 2: Würde Daniel wieder einen seiner präzisen Läufe abrufen, oder konnte Damian Ihn aus dem Konzept bringen? Es klappte nicht, um es vorweg zu nehmen. Daniel legte einen Start-Ziel Sieg hin, Damian blieb bis auf 6 Zehntel Sekunden dran nach 23 Runden, Mini Racing vom Feinsten. Matthias Herbie blieb zunächst am Heck des Mazdas, aber die Überrundungen gingen Ihm nicht ganz so flüssig von der Hand wie Damian, sodass er mit 1,6 Sekunden Rückstand quasi abgeschlagen war. Teamgefährte Jochen Wiesner sicherte sich mit einem furiosen Lauf Rang 4, mit seinem Rennoldtimer M03. Vier Mini Generationen weiter ist Steffen F., der sich einen Platz verbesserte im 2. Lauf. Der Pechvogel des Laufs war Mario, der durch ein paar Fights nur 21 Runden abdrücken konnte. Auch im 3. Finale konnte er leider nicht an den Erfolg vom ersten Lauf anknüpfen, und wurde 8ter. Doch auch dieser letzte Lauf des Tages hatte es in sich: Vom Start weg zog Daniel zunächst unbeirrt davon, dahinter blieb Damian, der jedoch auf den ersten Runden nicht richtig aus dem Quark kam: Ließen die Reifen schon nach? Die S-Grips zeigten zusehends ein paar polierte Stellen bei allen Fahrern. Matthias wusste zunächst nicht, wie Ihm geschah, konnte er sich doch ein paar Mal fast in Damians Heck bremsen, und aus der Kurve etwas mehr Druck machen. Auf einmal setzte er sich neben Damian vor Start und Ziel, und konnte sich an Damian vorbei drücken, der Gentlemen-like den nötigen Platz zum Überleben ließ und nicht die Tür zuschlug. Sofort konnte sich Herbie etwas absetzen und machte sich an die Verfolgung von Daniels Opel Speedster. Dann passierte es: Daniel machte einen Fehler und kippte an einem Kerb. Matthias zog vorbei, und sah sich nun unversehens auf Platz eins. Es wurden noch lange 2 Minuten, denn Daniel wollte sich zurückkämpfen. Doch Matthias behielt (schlotternd) die Nerven und rettete sich bis ins Ziel. Platz 3 und 4 gingen an Damian und Jochen W.. Damit wurde der Tagessieg über die besseren Laufzeiten entschieden, da Matthias, Daniel und Damian jeweils einmal 1 und 2ter waren. Der Sieg ging verdient an Daniel vor Damian und Matze.

B-Finale:

Der Kampfgeist war natürlich auch hier riesig, Mini ist Mini, und es war ein bunt gemischtes Feld mit einigen Rückkehrern wie Thomas Lahner und Christian Schuler, sowie unserer einzigen Mini Frau Sabrina Handwerker. Diese brachte Ihren girl-like lackierten Suzuki Swift an den Start, der nicht nur optisch echt was hermachte. Thomas Herterich wagte auch wieder den Start im Mini, mit der coolen Opel-Gt Karo, die wir ähnlich schon bei Joe Leibold gesehen hatten, der auch wieder mit seinem Honda CRV am Start war. Joe ging von Platz 3 aus ins Rennen, hinter Gianni Capelletti, der wiederum hinter David, Damians Sohn, startete. David hatte ja schon diverse Einsätze im Mini, und auch heute zeigte er wieder, dass er schon fast so gut wie Papa ist. Er legte im 1.Lauf auch gleich vor, und siegte knapp vor Gianni und Joe. Diese Reihenfolge änderte sich in Lauf 2. Hier schlug Giannis Stunde, und er sicherte sich die Führung als Einziger mit 22 Runden, David verpasste ganz knapp die 22ste. Joe zementierte Platz 3 schonmal fest, konnte aber in Lauf 3 noch ne Schippe drauf legen und wurde sogar 2ter. David blieb nur Rang 3, Gianni siegte erneut und wurde damit auch Tagessieger, vor David und Joe. Tolle Fights gab es auch am hinteren Ende, TTSC Oldie Karl Ruppert wollte auch endlich seinen M07 einfahren und hatte in Thomas Lahner einen gleich starken Gegner gefunden. Beide schenkten sich nichts, doch Karl war am Ende der Glücklichere. Christian Schuler war nicht ganz so konstant wie Joe unterwegs und blieb Vierter.

Ausblick 2019:

Bereits am Samstagabend zur Fahrerbesprechung ließ Ralf die Bombe platzen, nämlich dass unser Partnerverein MST Estenfeld 2019 aus organisatorischen Gründen ein Pausenjahr im Löffler Cup einlegt. Um die treue Fangemeinde nicht ganz arbeitslos zu lassen, wird mit Unterstützung der TTSC Crew die MST Fun-Klasse nächstes Jahr von der TTSC und dem MST Orgateam gemeinsam ausgerichtet. Zwei zusätzliche Rennen auf der Vereinsstrecke des MST wird es on top geben! Eine tolle „Notlösung“, wie wir finden. Auch gab es schon Details zu den Reglements 2019, wie die Einführung der Volante Reifen und des Carson Dragster 3 Brushless Sets in der TTSC, das für die Topfahrer in der Rangliste verpflichtend sein wird. Damit gibt es für Einsteiger immer noch die Möglichkeit, mit der preiswerten Cupmaschine und Baukastenregler ins Renngeschehen einsteigen zu können.

Die TTSC Crew bedankt sich bei allen Fahrern und Helfern für ein tolles Rennjahr 2018, mit vielen Highlights tollen Erlebnissen, die wir auch teilweise wieder auf Bild und Filmmaterial bannen konnten! Wir sehen uns am 19.01. 2019 zur Siegerehrung 2018. Eine Woche danach heißt es dann schon „Welcome back, TTSC“ in der Dr.Maria-Probst Halle in Wasserlosen.

 

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