6. TTSC-Lauf 2019 in Estenfeld - 04.08.2019

8. 08. 2019

 

 

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TTSC Brebersdorf August 2019 - ein historisches bisher einmaliges Rennen

Wohlvertraut, aber doch irgendwie anders war es 2019 beim TTSC Rennen in Brebersdorf! Seit 15 Jahren ist das Rennen im Rahmen des Dorffestes ein fester Bestandteil im TTSC Jahresprogramm. Wie immer hieß das Team von KFZ Weis rund um Theo alle Fahrer und die TTSC Crew herzlich willkommen. Werkstatt und Hof wurden wieder topgesäubert für die RC-Fans. Und doch fehlte einer, der immer da war und normalerweise ist. Bei jedem Rennen seit 1997, auch wenn er eigentlich krank war, zu viel zu tun hatte oder auch mal eigentlich (vielleicht) keine Lust auf Rennen hatte. Aber Ihr wisst alle, um wen es geht: TTSC Gründer und Macher Ralf Müller. Und er nahm fast alle unsere Nachwuchstalente mit, nämlich zum Fightercup-Finale nach Sonneberg, dass dieses Jahr zeitgleich mit dem Eurocup stattfand. Dadurch fehlte natürlich auch noch Fighter Experte Michael Will, der auch unser TTSC Nachwuchsbetreuer ist.

Trotz alledem trafen sich zur Urlaubszeit 45 Fahrer in Brebersdorf, um unter den Augen der verbliebenen TTSC Crew mit Rennleiter Pascal Leibold, Streckenchef Joe Leibold, Lemmy und Matthias den Sieg in den verschiedenen Klassen auszutragen. Bereits Freitagabend wurde ausgeladen, und alles für den Streckenaufbau vorbereitet. Am Samstagmorgen ging es dann an den Streckenaufbau nach bewährtem Muster. Dennoch gelang es, durch ein etwas flüssiger gestaltetes Infield den Charakter der Strecke einmal noch etwas anders darzustellen. Natürlich durfte die lange Gerade mit der bergab gefahrenen Haarnadelkurve nicht fehlen, die quasi unsere 1:10 Interpretation der berühmten Korkenzieher-Kurve ala „Laguna Seca“ ist. Auch 2019 sollte dies wieder eine Schlüsselstelle für eine gute Runde sein. Startete man auf die High Speed Gerade in Brebersdorf, musste man allen Mut zusammen nehmen und das Gas auch über die Kuppe zur „Autogas-Haarnadelkurve“ halten, aber dennoch kurz nach der Kuppe am besten schon anbremsen, um möglichst weit innen zu bleiben. Nur nicht bergab raustreiben lassen, muss man doch 180° später wieder viel Schwung in die Bergauf-Passage mitnehmen. Bei einer schnellen Runde schaffte man es, den Tourenwagen oder Mini so zu platzieren, dass die Nase bereits gen Ideallinie zeigte, riss danach das Gas gnadenlos auf und pfeilte durch die schnellen Schikanen bis zur nächsten Haarnadel ohne zu lupfen. An dieser Stelle, so es nicht zum Crash kam, konnte man die Gegner stehen lassen, die in den 2 Bergauf Schikanen nachlenken mussten. Kurzum, die Strecke verlangte einem auch 2019 alles ab. Auch den Topfahrern gelangen nur ganz selten 5 fehlerfreie Minuten, wie sich zeigen sollte. Jeder lobte die Strecke, obwohl einige Ersatzteile an diesem Wochenende fällig wurden. Dazu kam leichter Regenfall am Samstagvormittag, doch zum Glück wurde das Wetter immer nur besser.

TTSC:

Natürlich war dies wieder die heiß umfochtenste Klasse, gibt es doch heuer den besonders attraktiven Siegerpreis mit dem Rennwochenende der TCR Tourenwagen-Klasse am Salzburgring in Österreich mit dem Racing Team Pfister! Jedoch sah man bereits in der Nennliste, dass es vor allem der amtierende Meister Pascal Leibold und TTSC Rekordmeister Daniel Fischer sein würden, die um den Sieg fighten dürften. Und Pascal war hochmotiviert und passte sein Auto am Samstag perfekt an die Strecke an. Er nahm Daniel fast 5 Zehntel auf die schnellste Runde ab, das war mal ne richtige Ansage. Daniel gab alles und kämpfte sich ran, aber auch er konnte an diesem Wochenende Pascal die Pole Position nicht abnehmen.

A-Finale:

Neben Pascal und Daniel zogen Lemmy, Lukas Bandorf, Chris Kolb, Michael Kugler und Peter Fischer ins A-Finale ein. Peter sogar mit einem frontangetriebenen alten FF03. Und das bei den Traktionsdefiziten in den Bergauf-Passagen! Respekt dafür, Peter. Der Start verlief gleich mal gut für die ersten zwei, für Lemmy kam es dicke und er erhielt gleich mal einen Schubser in Kurve 2, sodass er den Dreher nicht mehr vermeiden konnte. Das Feld zog um Ihn und durch Ihn durch, sodass er sich von hinten wieder vorkämpfen musste. Pascal unterlief auch ein Fehler, sodass Daniel es für sich nutzen konnte. Lukas kämpfte sich auch gut nach vorne, und konnte sich am Ende den 3. Platz sichern, obwohl er von 6 gestartet war. Daniel ließ nichts anbrennen und holte sich zum Leid von Pascal den Sieg in Lauf 1. Im 2. A-Finale hieß es alles oder nichts für Pascal, um noch den Tagessieg erreichen zu können: Er startete wieder fehlerfrei, wie diesmal das ganze Feld, und machte die Pace. Auch für unseren Streckensprecher Lemmy liefs diesmal, und er kam gut hinter den beiden her. Diese kämpften fair, Daniel griff an, es kam zur Berührung, doch er ließ Pascal den Vortritt, wie es unter echten Gentlemen-Drivern üblich ist, wenn man zu unfair agiert hat. Pascal machte noch einen Fehler, jedoch auch Daniel, der Pascal zudem noch sehr fair den Vortritt ließ bei einem Abflug, den Pascal selber verschuldet hatte. Letztendlich war es Pascal, der die 23 Runden vollmachte, während Daniel ganz knapp das Ziel verfehlte. Somit war der Tagessieg noch offen. Lukas kam zwar wieder nach vorne, jedoch nur einen Rang und Chris schnappte Ihm den 4. Platz noch weg. Dann nahte auch schon das letzte Finale, und es ging um alles. Pascal fing wieder fehlerfrei an, Daniel folgte zum Angriff bereit. Beide setzten Topzeiten, und überboten sich immer wieder gegenseitig. Lemmy folgte wieder treu, hatte jedoch nicht die Zeiten um aus dem Kampf der beiden Profit zu schlagen. Anders Lukas: Der fuhr sich wieder beherzt auf einen 4. Rang am Ende hoch! Lemmy lief plangemäß als dritter ein, doch wer triumphierte am Schluss? Fehler machte jeder an diesem Wochenende auf diesem Kurs, die Frage war nur, wann? Um es kurz zu machen, es war Daniel, der bereits alle seine Fehler gemacht hatte: Pascal unterlief erst ein kleiner, dann noch ein Folgefehler, der Ihn letztendlich den Sieg kostete, auch wenn er an diesem Wochenende meist einen Ticken schneller als Daniel war. Eine bittere Pille für Ihn, das sah man ihm an.

B-Finale:

Im B-Finale heizten 3 Junioren den anderen mächtig ein: Lennart Six, Enrico Simon, und Maxi Fritz mischten sich bunt ins Feld, den Platz hinter der Pole Position von H.W. Feikes hatte sich ein Newcomer des Jahres 2019 gesichert: Christopher Herla, der eine sehr coole Opel Manta Karosserie an den Start brachte. Diese war auch sehr scalig, trotz einer Kleinserienherstellung. Hinter Ihm startete Lennart, dann Maxi. Im 1. A-Finale fiel Lennart gleich mal nach 4 Runden aus, shit happens. Chris blieb cool und fuhr eine Runde mehr als in den Vorläufen, was ihm Rang 1 bescherte, ganz knapp vor Gentlemen Driver Hans Werner. Unser Sonnenschein Enrico Simon rauschte von Startplatz 4 auf 3 vor, und war schonmal happy, vor allem weil Ihm im letzten Vorlauf das Auto „verreckt“ ging, wie er ganz cool resümierte. In Lauf 2 ließ Lennart seinen Frust raus und und holte sich mit einem tollen 19-Runden-Run den Sieg vor Enrico und Chris. Hier war wirklich Feuer drin, und der Sieg alles andere als vorhersehbar. Doch es war erneut Lennart, der ,ganz cool von 3 gestartet, die besten Nerven hatte und weniger Fehler machte. Er riss erneut 19 Runden ab und verwies diesmal Chris und Hans Werner auf die Plätze 2 und 3. Dies brachte Ihm auch verdient den B-Finalsieg ein, vor Chris, der wieder in seiner noch kurzen Rennkarriere toll agierte, und dem Pole Setter Hans Werner Feikes. Unserem Enrico blieb damit nur der undankbare 4. Platz.

C-Finale:

Hier platzierten sich Til Schuler, Wolfgang Simon und Dietmar Köhler, verfolgt von Anna Kolb, Jonathan Schirmer und Oliver Hub. Wie? Doch! Oli hatte ein nicht ganz perfektes Wochenende, und fuhr genau eine Runde mit seinem TTSC Auto, um in die Wertung zu kommen und im Finale starten zu können. Auch Im 1. Finale hielt die Pechsträhne an, und er fiel nach 3 Runden aus, um dann festzustellen, dass die Antriebswelle im Mitnehmer durchdrehte. Ein Fehler, den wir in 14 Jahren TT-01 so noch nie gesehen hatten. Somit liefen die Startreihen 1 und 2 streng nach Startreihenfolge durch die imaginäre Zielflagge. Doch mit dem wieder einsatzbereiten TT von Oli ging der Laufsieg im 2. Und 3. Finale souverän an Ihn, wäre er doch mit seinen Zeiten eigentlich im B-Finale gelandet. Til blieb cool, und wurde halt zweimal zweiter. Dietmar tat es ihm gleich und folgte Ihm nach, wurde jedoch im 3. Finale noch von Anna geschlagen. Somit erklommen am Ende Oli, Til und Wolfgang das Podium und sicherten sich die begehrten Pokale.

TTSC-Mini

9 Minis kamen in Brebersdorf an den Start, aber es fehlten ein paar übliche Verdächtige, auch wegen des Tamiya Eurocup Finales in Sonneberg. Steffen Köhler und Steffen Ferschke halfen wieder bei der technischen Abnahme dort, und konnten nicht teilnehmen. Michi Will fehlte aus demselben Grund. Auch Ex-Meister Damian war verhindert. Dafür war Patrick Katzenberger wieder dabei, und mischte gleich gut mit beim Training am Samstag. Alle fuhren in einer Gruppe, was besser als gedacht funktionierte, blieben doch alle fair auch in den Vorläufen und ließen jeden seine Zeiten abspulen.

Am Samstag zeigte Daniel Fischer erwartungsgemäß mit seinem Opel Speedster, wie eine schnelle Mini Runde in diesem Jahr aussehen musste. Er erreichte 22 Runden und sagenhafte 12,7 sec. als beste Rundenzeit in den Vorläufen. Aber auch Patrick war schnell, bremste sich jedoch durch leichte Fehler immer noch selbst ein. Letztendlich erreichte er Startplatz 3 fürs Finale. Platz 2 blieb für Herbie übrig. Matthias hatte es im letzten Vorlauf in der Hand, machte jedoch am Schluss noch einen Fehler, sodass er 3 Sekunden hinter Daniel blieb. Dennoch war er mit Platz 2 zufrieden, der M07 lief nach Getriebetausch deutlich besser als zuletzt in Estenfeld. Startplatz 4 sicherte sich überraschend Peter Fischer, der Joe Leibold und Christian Schuler minimal distanzieren konnte. Alle waren innerhalb von 3 Sekunden nach 5 Minuten, Mini Racing wie wir es lieben. Die nächste Kampfgruppe war nicht minder ambitioniert, es wurde immer schon am Vorstart viel gelacht, wenn Thomas Herterich den psychologischen Kampf gegen Lukas Bandorf und Mini Newcomer Lukas Kolb eröffnete! Lukas hatte auch am meisten Pech, konnte er doch einen technischen Defekt nach dem anderen aufweisen. Diff Zahnrad geschreddert, Achsschenkel abgerissen. Zum Glück hatte Matthias noch M07 Ersatzteile dabei. (-;

Im 1. Finale zeigte Daniel gleich seine Klasse, und startete fehlerfrei gleich um die Ecke. Matthias folgte im Schlepp, machte jedoch 2 kleine Fehler, die die Führung abreißen ließ. Patrick fightete wie wild, lief jedoch auch in ein paar Fehler, wurde jedoch noch sicherer Dritter. Matthias rollte 3 Sekunden hinter Daniel durchs Ziel. Im Kampf um Platz 4 wurde es heiß zwischen Joe, Christian und Peter. Für Peter liefs nicht, er schied nach 4 Runden aus und musste den Lauf aufgeben. Joe distanzierte am Schluss Christian deutlich mit fast einer Runde und schnappte sich den 4. Platz. Thomas gewann ebenfalls den Kampf um Platz 6, da Lukas Kolb erst gar nicht starten konnte, und er sich gegen Lukas Bandorfs sehr nervösen Mini Cooper JCW durchsetzen konnte. Im 2. Finale gings ums Ganze, zumindest für Matthias und Daniel. Matthias hatte es auf der Funke, zwar war Daniel wieder sauschnell, doch konnte er dran bleiben und ebenfalls Herbie zu 12,7 er Rundenzeiten pushen. Daniel konterte schließlich mit einer 12,5. Doch dann, 90 sec vor Schluss kam es zur Kollision zwischen Peter und Matthias, für die jedoch beide nichts konnten. Die Überrundungen waren immer äußerst fair trotz des bunt gemischten Mini-Felds, aber einmal klappte es halt nicht in der Bergaufpassage, als Peter ins Schlingern kam. Durch den Fehler kam Mr. Mini aus dem Rhythmus und machte noch einen weiteren Fehler, sodass Patrick noch durchschlüpfte und kurz vor Matthias durchs Ziel huschte. Damit war Daniel Tagessieger, und Platz 2 blieb offen bis zum 3. Finale. Joe blieb wieder cool und schaffte es diesmal Peter den 4. Platz wegzuschnappen, der wiederum Christian 3 Sekunden abgerungen hatte. Thomas wurde glücklicher siebter. Dann kam das 3. Finale, was zunächst sehr gut für Matthias lief: Er blieb gleich nach dem Start an Daniel dran, der jedoch nicht ganz so schnell war wie zuvor. Matthias musste ein paar Mal Druck machen, da Patrick schon von hinten angriff, wollte aber auch nicht zu viel riskieren, um noch Tages- Zweiter zu werden. Schließlich gelang es Ihm, durch einen beherzten Angriff in der Querspange vor der Geraden Daniel zu passieren, der wiederum am Kerb kippte und zurückfiel. Herbie fuhr sich frei, und legte los mit Patrick im Schlepp, konnte den Abstand zunächst vergrößern. Aber Daniel und Patrick fuhren sich wieder ran. Dann kam erneut die böse „noch 90 Sekunden“ Durchsage, als Matthias am Ende der Geraden die Haarnadel zu eng nimmt und an einem der Kurventeller kippt, leider unbemerkt von den Streckenposten. Patrick und Daniel passierten dankbar, während sich Patricks Frau erbarmte und losspurtete, um Herbie wieder auf die Räder zu stellen. Eine wirklich faire Geste, die den Schmerz des Abflugs später vergessen ließ. Patrick machte auch noch einen Fehler, sodass Daniel am Ende wieder ganz oben stand, aber er schnappte sich knapp vor Matthias Platz 2 und sicherte sich den Vize-Tagessieg. Matthias musste sich mit Platz 3 begnügen, mit dem nagenden Gefühl, dass heute mehr Punkte drin gewesen wären. Christian wurde diesmal vierter vor Joe und Peter, Thomas wieder siebter. Somit wurde Joe starker vierter, vor Christian, Peter, Thomas, Lukas B. und Lukas K.

In Estenfeld werden die Steffens sicher wieder an den Start gehen. Steffen K. will auf jeden Fall seine Führung gegen Daniel verteidigen. Und evtl. wird in Estenfeld ein alter Bekannter zurück in die Rennreihen stoßen. Einen M-07 dafür hat er sich dafür direkt in Sonneberg besorgt. Ihr könnt gespannt sein! Es wird auf jeden Fall ein harter Brocken für die Top-Fahrer werden!

STW:

War aufgrund vieler fehlenden Gesichter die kleinste Gruppe des Wochenendes: Jedoch waren wieder ein paar bekannte Kampfhähne vereint: Andi Rosel, Rolf Jakob und Leon Wald fighteten hart mit Marco Köhler, Birgit musste die 4 Heißsporne ziehen lassen und startete als Letzte. Die Pole errang dafür Sohn Leon, der 2019 ja schon in der STW für Furore gesorgt hat. Andi war nur minimal langsamer und startete als zweiter vor Rolf und Marco. Im 1. Finale war es Andi, der den längeren Atem hatte und fast genau seine Vorlaufzeit wiederholte, Leon blieb unter seiner Quali-Zeit und wurde zweiter. Marco blieb einen Wimpernschlag vor Rolf und wurde dritter. Im zweiten Finale drehte jetzt Leon auf: Er knackte als einziger Stw´ler die 24 Runden und schlug Andi um ca. 3 Sekunden. Rolf wurde jetzt dritter vor Marco. Somit musste der Wochenendmeister im 3. Finale gekürt werden: Leon wurde aber nur Dritter! Andi wieder zweiter, aber Rolf war es, der sich die Siegeslorbeeren pflückte! Damit sah sich Andi schon als Sieger, doch er hatte die Rechnung ohne den Computer gemacht: Leon hatte die bessere Zeit bei seinem Finalsieg, somit triumphierte er am Ende! Rolf komplettierte das Podium der Supertourenwagen.

Fun-Klasse:

10 Fun-Jünger pilgerten erstmals nach Brebersdorf, um auch diesen Kurs mit den Carbon-Boliden zu bezwingen. Erfahrungen hatte in diesem Fall keiner, da die Klasse ja bisher nur in Estenfeld startete. Im A-Finale waren es trotzdem die üblichen Verdächtigen, die vorne auftauchten: Die Ex-Meister und Vereinskollegen Roman Chwalczyk und Daniel Seitz, sowie Julian Schirmer, der seinen Sohn Jonathan in TTSC an den Start schickte, Rainer Liebenstein und Herbert Hockgeiger, der ebenfalls schnell unterwegs war. Roman und Daniel nutzten beide Ihre X-rays, jedoch geht setupmäßig jeder seine eigenen Wege, wie Sie beide einräumten. Zu verschieden sind Ihre Fahrstile! Während Roman ja das runde, weiche Fahren bevorzugt holzt Daniel mehr rein und fährt deutlich aggressiver (laut Roman ;-))

Es wurde auf jeden Fall eng, und beide scheuten auch keine Berührung. Das 1. A-Finale entschied dann auch gleich Roman für sich, und fuhr die beste Fun-Finalzeit des Tages. Er schickte Kumpel Daniel auf Rang 2, Julian folgte mit etwas Abstand. Herbert wurde vierter. Im 2. Finale fuhr dann Daniel voll auf Angriff, war aber dennoch 2 Sekunden langsamer als im 1. Finale. Ihr ahnt es, der Fehlerteufel schlug auch in dieser Klasse zu. Es reichte dennoch für den Laufsieg, da Roman nur 22 Runden schaffte! Julian dagegen verbesserte sich um gleich 4 Sekunden, und wurde wieder dritter. Dafür schied Herbert mit technischem Defekt aus, Rainer holte sich die Punkte. Wieder einmal an diesem Wochenende musste das 3. Finale die Entscheidung bringen: Roman hielt dagegen, beide berührten sich, regelten das aber untereinander auf der Strecke wieder. Daniel war nochmals 1 Zehntel langsamer, aber wieder reichte es Ihm vor Roman zu bleiben, der im Windschatten folgte. Julian zementierte Rang 3 fest. Rainer Liebenstein besiegte den im 2. Lauf ausgefallenen Herbert ganz knapp. Mit den 2 Siegen kürte sich damit Daniel als Fun-Sieger, obwohl Roman eigentlich den Schnellsten Lauf hatte. Ebenfalls ein bitterer Beigeschmack, diesmal für Roman.

B-Finale:

Das B-Finale war ebenfalls heiß umkämpft, von einem Trio aus Oli Hub, Timo Wald und Michael Mattis. Platz 4 und 5 war das Duell von unserem Philipp Niedermeyer und Dietmar Köhler.

Das erste Finale entschied gleich der Pole Setter Oli für sich, der seinen Frust über das durchwachsene Wochenende gleich mal rausfahren konnte. Er nahm Timo 4 Sekunden ab, Michael folgte weitere 9 Sekunden später. Philipp blieb im Soll und wurde vierter. Im Zweiten Finale schlug wieder Kommissar Zufall zu, Oli wurde nur dritter, Timo erster und Michael zweiter! Wäre auch zu langweilig gewesen, wenn es bereits eine Entscheidung gegeben hätte! Oli hatte wieder Puls im 3. B-Finale, was aber heilsam war: Er steigerte sich um eine weitere Runde und schaffte als einziger 21 Runden. Somit wurde er auch verdienter Sieger des Tages. Platz 2 und damit Tagesrang 2 ging an Timo. Michael wurde dritter vor Philipp und Dietmar, wie in der Endabrechnung.

Danksagung

Was uns am Ende übrig bleibt, ist ein großer Dank an die ganze Familie Weis und das Essens-team, das uns wie jedes Jahr top verpflegte, auch ein Weißwurstfrühstück am Sonntag war wieder dabei! Die neue Verkaufshalle sieht schon prächtig aus, und die 20x30m böten auch genug Platz für ein TTSC Indoor Rennen. Wir haben es Theo schonmal vorgeschlagen… (-; Im Namen der reduzierten TTSC Crew danken wir auch unserem „Chefe“ Ralf für sein Vertrauen, dass wir dieses Event auch einmal ohne Ihn durchziehen konnten. In einigen Punkten hätte er bestimmt noch etwas hinzuzufügen gehabt! Einen herzlichen Dank auch Roman und Daniel für die technische Abnahme.

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