7. Wertungslauf der TTSC-Meisterschaft 2019 am 14. und 15.09. in Estenfeld

10. 08. 2019

 

 

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Estenfeld September 2019

 

Der dritte Streich!

 

In dieser besonderen TTSC Saison gastierte unser Renncircus bereits zweimal beim MST in Estenfeld, und es sollte noch einmal mehr 2019 dorthin gehen, zum Abschluss der Outdoor Saison 2019. Perfektes Spätsommerwetter und 69 Teilnehmer machten es zu einem superschönen Event. Der MST zeigte sich wieder gut vorbereitet, es gab wieder Eis, Gegrilltes und natürlich Kekse, äh Kuchen. (-;

 

Und wie erwartet, war auch unser TTSC Macher Ralf Müller wieder gut zurück aus Sonneberg, und hatte die „wilde Horde“ wieder mitgebracht, die auf und abseits der Strecke wieder alles aufmischte. Die Strecke hatte guten Griff, dank der warmen Temperaturen, und es wurde wieder mit dem Uhrzeigersinn gefahren.

 

TTSC

 

Samstag war dann auch der Tag von Ralf Müller himself, er dominierte mit sehr guten Zeiten alle anderen. Jedoch wusste er wohl schon, dass dies nur ein Tageserfolg bleiben würde, da der amtierende Meister Pascal Leibold und der Rekordmeister Daniel Fischer Samstag noch verhindert waren. Der frühe Sonntagmorgen brachte dann auch die befürchtete Wende, Daniel und vor allem Pascal setzten sofort Topzeiten, und sich selbst an die Spitze der TTSC Rangliste. Daniel war dabei noch einen Hauch schneller als Pascal und behauptete wieder einmal die Pole Position auf seiner Heimatstrecke. Ralf konnte die 22 Runden nicht gehen, war aber dennoch glücklich über Platz 3 und Startreihe 2. Neben Ihm reihte sich Marc Häpp ein, der wieder einmal zeigte, wie konkurrenzfähig ein FWD Auto sein kann. Genau wie sein Vater Michael, der auf Platz 6 stehend Michi Will einheizte. Startplatz 7 ging wieder mal an unseren TTSC Streckensprecher Lemmy, alias Matthias Lämmermann, der seinen Platz gegen unseren Rookie Marius Wachtel verteidigte, der wieder einmal klar machte, dass er mittlerweile auch ins A-Finale gehört.

 

1.Lauf:

 

War schon an Spannung kaum zu überbieten. Daniel kommt gut um die Haarnadel, aber Pascal hängt Ihm von Anfang an im Heck. Das Geschehen im restlichen Feld verblasst etwas gegen die „Demonstration“ von Pascal und Daniel, die sich 5 Minuten lang am Limit und in engstem Abstand duellieren. Pascals Auto scheint speziell am Anfang etwas besser zu gehen, Daniel zeigt noch leichte Nervosität, bis er in seinen konstanten Rhythmus findet, doch es gibt einfach keinen fairen Weg, der an Daniels Wagen vorbeiführt. Ein phänomenaler Lauf der beiden, die sich absolut gleich schnell zeigten, und ein Fest für die Zuschauer. Ralf tut seine Pflicht und beendet als dritter den Lauf. Marius überrascht mit einem Sprung auf Rang 4, profitiert aber auch etwas vom Ausfall von Michael Häpp und Michi Will.

 

2. Lauf:

 

Es ging ähnlich heiß los wie in Lauf 1: Pascal drückte von Anfang an, was das Zeug hielt. Und hatte schließlich Erfolg, als Daniel einen seiner sehr seltenen Fehler machte. Wobei er diesen klein hielt: er fuhr einen Kerb etwas zu eng, das Auto stieg auf,sodass Daniel die Lenkung aufmachen musste um einen Überschlag zu vermeiden. Pascal reagierte blitzschnell, stach ohne Zögern in die Lücke und war vorbei. Damit lag der Laufsieg in Reichweite, war doch das Ziel jetzt „nur“ noch, Daniel nicht vorbei zu lassen und zu Ende zu fahren. Doch leider war Fortuna Pascal nicht hold: Daniel machte natürlich jetzt seinerseits mächtig Druck, und jagte Pascal in einen Fehler. In der zweiten Rechtskurve nach der Gegengeraden kippte Pascal am Kerb, obwohl er im Prinzip die gleiche Linie wie die letzten Runden fuhr. Es war nur ein Fingerbreit, der einfach zu viel war. Aber er wollte natürlich Daniel absolut keine noch so kleine Lücke für einen Angriff bieten. Daniel konterte umgehend und holte sich die Führung zurück. Pascal machte im Anschluss noch einen kleinen Fehler, und gab den Lauf und Tagessieg innerlich schon auf, wie es den Anschein hatte. Aber Daniel hatte keine Lust allein vorneweg zu fahren und wartete auf Pascal, um noch ein bisschen fighten zu können. Eine tolle Szene, die es nur in wenigen Rennserien so geben dürfte! Aber was geschah hinten? Ralf war wieder Best oft he Rest, bis sich der vordere Kotflügel seines, schon etwas in die Jahre gekommenen, Lexus im Vorderreifen verfing und in die Hecke abfliegen lies. Das spielte Marc in die Karten, der seine Tagesbestzeit setzte und sich mit seinem Scirocco den dritten Patz vor Michi Will, Marius und Lemmy holte. Michael Häpp ereilte wieder der Defektteufel nach nur einer Runde, so ein Pech hatte er schon lange nicht mehr.

 

Lauf 3:

 

Mit dem entschiedenen Tagessieg in der Tasche zeigte Daniel gegen Pascal trotzdem noch einmal Racing vom Feinsten und die beiden schnellten mit 4 Zehntel Abstand nach 5 Minuten durchs Ziel. Ralf, der vom Speed wieder auf dritte-Rang Kurs fuhr und bereits am Überrunden von Michael und Marius, hatte ein Rabenschwarzes Wochenende erwischt. Mit leichtem Schlingern begann es im Infield und am Ende der Geraden verabschiedete sich dann sein rechtes Hinterrad. Nur wegen einer ausgeleierten Radmutter war der sichere dritte Rang an diesem Tag weg!! Marc schnappte sich wieder die wertvollen Punkte an drei, Michi an 4 mit seinem Ford Mustang. Marius blieb erneut starker fünfter und bewies, dass er heute wieder zu Recht im A Finale stand, als einziger Rookie.

 

B-Finale:

 

Das B-Finale war fest in der Hand der „wilden Horde“, unseren TTSC Rookies, die gestählt mit Fahrpraxis und Selbstvertrauen aus dem Tamiya Fightercup Finale zurück in die TTSC kamen. Justin Nöth sicherte sich den ersten Startplatz vor Lukas Kollmann, der auch noch in TTSC startete. Das bedeutete 3 Klassen auf einmal für Ihn! Auf Startplatz 3 und 4 qualifizierten sich Michi Wieber und Oli Hub, gefolgt von Lorena Wachtel und Alex Pufe. Lorena machte sich auch schon super als Streckensprecherin und Unterstützung für Lemmy. Danke dafür Lorena! Eric Killer und Steffen Winterholt rundeten das Finale ab.

 

Den 1. Lauf gewann Justin ungefährdet mit 20 Runden. Doch Lukas und Lorena blieben nur kurz dahinter! Die anderen, geführt von Alex mussten etwas abreißen lassen. Lauf 2 lief dann nicht so toll für Lorena, Sie wurde nur siebte, da Sie 2 Runden einbüßte. Justin verbesserte sich nochmal etwas und vergrößerte den Abstand auf Lukas, der wieder zweiter wurde. Alex freute es, er schnappte sich Platz 3, um noch das Podium erklimmen zu können. Michi betrieb Schadensbegrenzung und bewahrte sich Rang 4. Im 3. Finale wurde es dann spannend, zumindest um Platz 2. Justin brach zwar minimal ein, es reichte aber nicht für… Lorena! Lukas fiel nämlich nach 8 Runden aus. Das war zwar gut für Alex, der erneut dritter wurde, aber Lorena sicherte sich mit Platz 2 die bessere Position. Damit wurde es nix mit Podium für Alex. Justin stand verdient ganz oben, vor Lukas und Lorena!

 

C-Finale:

 

Das C-Finale war bunt gemischt mit dem Rest der wilden Horde, und einigen anderen bekannten und neuen Gesichtern. Die Pole Position sicherte sich Chris Herla mit seinem Opel Manta, der diesmal historisch korrekt mit Fuchsschwanz(imitat) an der Antenne antrat. Das Publikum liebte den Manta auf jeden Fall wieder! Ihm folgte unser schon abgebrühter Kilian Müller, dessen Auto für den neuen Renneinsatz erstmal wieder von Justin und Michi fit gemacht wurde, da Kilian Samstag nicht da sein konnte. Lennart Six führte Startreihe 2 an, vor Nils Möller. Starplatz 7 errang Neueinsteiger Luca Junghänel, der am Volksfestplatz dieses Jahr einen Schaeffler-Cup- Buggy-Lauf beim Zuschauerfahren gewonnen hatte. Er trat noch mit einem Leihwagen an, aber sein eigenes Auto ist für die Zukunft schon in Vorbereitung durch Papa Marco. Im 1. Lauf ging es schon heiß her zwischen Chris und Kilian. Chris ist ja zwar ein paar Lenze älter als Kilian, doch hat Kilian schon etliche Rennen mehr auf seinem jungen Buckel. Er nutzte seine Zweikampf-Erfahrung und schlug Chris um Haaresbreite. Nils fuhr sich einen Platz vor und schubste Nils auf den undankbaren 4.Platz. Platz 5 erkämpfte überraschend Luca in seinem ersten richtigen Finale! Gut gemacht, ist doch Finale fahren etwas ganz anderes als ein Vorlauf, wo man mit Zeitabstand startet und im Grunde gegen die Uhr fährt. Die Frauenquote besserte unsere Pokal-Fee Sarah Pufe auf, die von 8 gestartet auf Platz 7 vorfuhr. Im zweiten Finale schlug Chris zurück, und Kilian wurde auch noch von Lennart verfrühstückt. Er wurde nur dritter vor Maxi Fritz, der seinen besten Tageslauf fuhr! Sarah wurde erneut 7te, Luca machte Bekanntschaft mit den raueren Sitten im Finale und wurde 8ter. Im 3. Finale drehte Kilian nochmal auf, und verbesserte seine Bestzeit nochmal, um Chris hinter sich zu lassen und um den Tagessieg zu fighten. Es sollte am Ende auch reichen für Ihn! Nils erhaschte nochmal Platz 3 und schickte Lennart auf 4. Das änderte jedoch die Gesamtabrechnung nicht mehr, es hieß Podium für Kilian, Chris und Lennart.

 

D-Finale:

 

Der Sieg im D-Finale war gleich von 2 Mädels und 2 Jungs anvisiert worden: Die Mädels waren Juniorin Johanna Chwalcyk und Gentlemen-Fahrerin Monika Hartung, die sich unseren Respekt erfuhr. Toll, dass wir neben Birgit nun auch noch eine zweite Gentlemen-Driverin haben! Monika erkämpfte Rang 4, 3 und wieder 4 und wurde damit auch vierte am Ende des Tages. Johanna nutzte Ihre Chance und schnappte sich Gesamtrang 2 vor Finn Möller mit Position 2/1/2 gegen 3/4/3. Aber es war insgesamt kein Kraut gewachsen gegen Luca Weidlich, der gleich in 2 Läufen siegte und einmal weiter wurde!

 

STW:

 

Die technisch schnellste Klasse war auch auf der Strecke klar schneller als alle anderen. 25 Runden schafften dennoch nur drei Piloten im Vorlauf, angeführt von MST Topfahrer David Kuschnarew, der wieder mit seinem hochgezüchteten Awesomatix antrat. Ihm auf den Fersen war Vereins- und Awesomatix-kollege Felix Schneider, der im Vorlauf nur wenige Zehntel langsamer war. Beide vertrauten auf die neuen, noch längeren Schwingen und die Mittelmotoranordnung. Mit weiteren 4 sec. Abstand sicherte sich Marco Schüßler Startplatz 3. Florian Steger folgte mit 24 Runden auf Platz 4, vor Rolf Jacob und Steffen Ferschke, der wieder als Doppelstarter in STW und Mini antrat.

 

Lauf 1:

 

war atemberaubend: David startet fehlerfrei, doch Felix folgt Ihm wie der sprichwörtliche Schatten. Ihre Autos zeigen sich topvorbereitet und scheinen den Asphalt förmlich aufzureißen. Nach wenigen Runden hatten sich David und Felix bereits etwas vom Feld abgesetzt, als David in der letzten Rechtskurve vor Start und Ziel ein winziger Fehler unterläuft, als er zu früh aufs Gas geht und sein Awesomatix etwas untersteuert und von der Ideallinie aus auf die „dreckigere Spur“ wandert, und ihm dadurch schlagartig Vortrieb für die weitere Beschleunigung fehlt. Eigentlich kein großer Fehler, aber Felix reagiert instinktiv: Er bleibt innen und reißt das Gas voll auf, fliegt förmlich an David vorbei und ist vor Ihm. Ein klasse Manöver, denn hätte er nur wenig mehr gezögert, wäre das Ausbeschleunigen vermutlich schon wieder zu spät gekommen, um sich vor David in der Haarnadelkurve nach der Geraden zu platzieren. Es folgten weitere Runden, die einem den Atem stocken ließen. Felix behält die Nerven und fährt seine Linie, ohne David eine Chance für einen Angriff zu bieten. Doch dann kommt es doch zu einer Berührung ausgerechnet in der Haarnadel, der mir leider durch das Zeitnahmehäuschen verborgen blieb. David kommt als Erster aus der Haarnadel, Felix mit Verspätung, schafft es aber sich wieder ranzufahren. Aber der Laufsieg ist damit futsch, sehr schade für Ihn. Marco folgt den beiden planmäßig auf Rang 3, Flo fällt nach Runde 9 aus, Rolf gelingt es Steffen zu „bügeln“.

 

Lauf 2:

 

War leider etwas mit mehr Berührungen gespickt, David agierte wohl etwas zu beherzt, was vor allem Marco richtig hart traf. David ließ sich aber dafür „bestrafen“, sodass Flo als Sieger gewertet wurde, vor Felix und David. Rolf fiel aus, sodass Steffen fünfter hinter Marco wurde.

 

Lauf 3:

 

Musste die Entscheidung bringen, und es war wieder spannend, da nun sogar Florian noch gewinnen konnte! Aber David wäre nicht David, wenn er nicht all seine Erfahrung mit in die Waagschale werfen würde: Er startet wieder fehlerfrei um die Ecke, was einfacher aussieht als es wirklich ist. Marco verzichtet auf den Start, sodass Flo David und Felix direkt verfolgen kann. Aber David und Felix reizen Ihre Autos derart aus, dass Flo das Tempo nicht mitgehen kann. Am Ende sind es 8 sec., die die beiden Ihm abringen können. Für Felix bot sich leider keine faire Angriffsmöglichkeit, sodass er David den Tagessieg schließlich nicht nehmen kann. Er hatte jedoch alles gegeben und hatte sich daher nichts vorzuwerfen. Flo wird starker dritter und komplettiert das Podium der STW-Klasse.

 

TTSC Mini:

 

8 Starter entfielen an diese Wochenende auf die Minis, da einige bekannte Gesichter fehlten. Für Ausgleich sorgte Chris Herla, der erstmals mit einem frisch erworbenen Gebrauchtwagen teilnahm. Natürlich passte er zu seinem blauen TTSC Opel Manta und war der legendäre Opel Gt, ebenfalls im passenden blau. Wieder aus Sonneberg zurück waren die technischen Abnehmer vom Tamiya Fightercup, Steffen Ferschke und Steffen Köhler. Sie zeigten auf Ihrer Heimstrecke, wieviel Bock sie auf Mini Fahren hatten und machten bereits am Samstag die Pole Position unter sich aus. Matthias war nach Getriebetausch auch wieder deutlich konkurrenzfähiger als beim letzten Lauf in Estenfeld, konnte jedoch allenfalls Brebersdorf- Sieger Daniel Konkurrenz um Startplatz 3 bieten. Steffen K. ließ sich setupmäßig wieder von Kumpel Steffen beraten, und dankte es Ihm damit, dass er Ihm die Pole Position wegschnappte! Startplatz 5 sicherte sich Michi Will, der sein Setup auf die Slicks von Ride umgestellt hatte. Einen ersten Aufhorcher setzte Chris, der sich Startplatz 6 hinter Michi sicherte noch vor unserem schon erfahrenen „Mini-Rookie“ Lukas Kollmann und Alt-Matador Karl Ruppert.

 

Lauf 1:

 

Ging Mini-typisch schon mal turbulent los! Steffen und Steffen kämpfen bis aufs Blut, Daniel und Matthias versuchen an Ihnen dran zu bleiben. Steffen F. , Matthias und Daniel machen jedoch auch ein paar Fehler, sodass Steffen K. als einziger die 21 Runden vollenden kann, wieder mal vor dem sauschnellen Steffen F. Dieser verzichtet nunmehr gänzlich auf seinen geliebten M05. Er ging stattdessen mit seinem Neuerwerb aus Sonneberg, einem M07-R, an den Start. Liebe auf den zweiten Blick, hatte er doch seinen ersten M07 Anfang des Jahres wieder verkauft. Daniel und Matthias folgen mit Respektabstand und werden Dritter und Vierter. Unser Rookie Lukas findet nach etwas Arbeit am Setup seinen Speed wieder und schiebt sich knapp vor Michi durchs Ziel, Chris fährt nochmal einen Wimpernschlag schneller als im Vorlauf und wird 7ter, vor unserem Urlaubs-gestärktem Karl Ruppert, der heute fahrerisch sichtlich auf seinen Kosten kommt und einen Mords-Spaß hat am A-Finale.

 

Lauf 2:

 

An der Spitze ging es jetzt heißer her als erwartet: Die ersten drei blieben innerhalb von 5 sec. nach 5 Minuten! Daniel schaffte jetzt auch die 21 Runden, genau wie Steffen Ferschke. Matthias wurde zwar ebenfalls schneller, blieb jedoch nicht fehlerfrei und musste etwas abreißen lassen zur Mitte des Laufs. Dafür wurde es hinter ihm wieder spannender: Michi behauptete Platz 5, Lukas erwischte es und er musste nach 10 Runden leider aufgeben. Karl lief zu Höchstform auf und holte sich gerne Rang 6 vor Chris, der eine Runde hinter Karl blieb. Aber er hatte trotzdem Spaß am Mini Fahren, es ist halt doch ganz anders als ein TTSC TT01.

 

Lauf 3:

 

War zumindest für Steffen Köhler nur noch die Kür, der Tagessieg war Ihm wieder mal schon sicher! Steffen F. jagte Ihn zumindest angemessen, sodass er nichts geschenkt bekam. Matthias hatte jetzt endlich sein Setup, und konnte sich mit Daniel noch schöne Zweikämpfe liefern. Sehenswert, als beide am Limit auf 2 Rädern im Formationsflug im Infield durch eine Kurve surften. Daniel war dennoch der Glücklichere und hatte die Opelnase einen hauchbreit weiter vorne, bestätigte erneut Rang 3 vor Matthias. Auch Michi machte den Deckel drauf, Rang 5 hochverdient trotz seines noch zickigen Coopers, der Mitte des Laufs gerne immer mal kippen wollte. Karl legte ebenfalls nochmal ne Schippe bzw. Runde drauf und fuhr seinen besten Lauf des Tages, erneut belohnt mit Platz 6. Chris und Lukas mussten mit technischen Defekten aufgeben. Bitter für Chris, da er mit seinen zwei siebten Plätzen am Ende doch nur Rang 8 erreichen konnte. Noch bitterer war Karl dran, der mit seinen 2 sechsten Plätzen und starker Leistung nur als siebter gewertet wurde, da Lukas ja einmal fünfter vor Michi gewesen war. Gesamt fünfter war also Lukas, der trotz seines Pechs damit mehr als zufrieden sein konnte.

 

Fun-Klasse:

 

Die Fun-Jungs hatten sprichwörtlich Fun, zurück auf Ihrem Heimatkurs wurde wieder ganz schön reingehalten! Im A-Finale sogar noch etwas mehr als Im B-Finale! Die Erwartungen waren wieder groß bei allen Fahrern. Die Abstände in der Rangliste waren eng abgestuft, aber nur einer schaffte 23 Runden, nämlich Daniel Seitz, der sich ganz knapp vor Sebbo Bauer und Julian Schirmer den vordersten Startplatz erkämpfte. Doch wo war „Häutling lose Zunge“ Roman? Er blieb etwas zurück und startete von der fünften Position.

 

A-Finale:

 

Im ersten A-Finale gings gleich heiß her nach dem üblichen Startcrash in Kurve 2 und 3, Daniel störte es nicht, um es kurz zu machen. Er fuhr wie ein Uhrwerk, befand seine gute alte Mazda Karosserie als neutral über alle Geschwindigkeitsbereiche, während die neuen, immer ausgereizteren Karossen wie die Zoo-Racing Ihm nicht gleichmäßig genug zu handeln waren. Sah man Ihm zu, musste man zugeben, dass er einfach sehr rund und konstant unterwegs war. Ralph Sittler konnte Sebbo und Julian passieren und wurde zweiter in Lauf 1! Für Roman lief es gar net rund, nach einigen Feindberührungen gab er in Runde 10 auf. Benjamin Krista nutzte die Gelegenheit und schnappte sich Platz 4 vor Nico Seitz, der wieder gut im A-Finale unterwegs war.

 

Lauf 2:

 

Sollte bereits den Tagessieg für Daniel bringen, der einfach alles richtig machte an diesem Wochenende. Er ließ sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und spulte sein Programm fehlerfrei ab! Sebbo blieb aber diesmal dran, und sah nur ca. 3 sec. Später die Zielflagge, gejagt von Ralph Sittler. Julian hatte wieder nichts von Startplatz 3, diesmal fiel er nach Runde 11 aus. Roman schaffte diesmal 6 Runden, nicht das, was er sich erhofft hatte. Er war allerdings auch sehr mit der Rennorganisation (Essensnachschub etc.) und der Betreuung von Tochter Johanna beschäftigt, was bestimmt auch ein Grund war, dass er mal nicht mit um die Spitze kämpfen konnte. Wer sich nach Platz 7 im ersten Lauf aber auf Platz 4 vorfuhr, war Lukas Kollmann, der auch in Fun mittlerweile richtig gut in Fahrt ist. Er blieb damit sogar vor Nico, eine respektable Leistung!

 

Lauf 3:

 

Daniel spulte wieder, Ihr wisst schon! (-; Im Ernst, er fuhr nochmal bis auf 2 Zehntel seinen Lauf vom 1. Finale, und Sebbo kam noch näher ran. Am Schluss bis auf 2 sec.. Platz 3 ging wieder verdient an Ralph Sittler, der weitere 5 sec. hinter Sebbo folgte. 4ter wurde mit einem dicken Hals Roman, der nochmal zeigte, dass er nicht zum alten Eisen gehört. 5ter wurde Benjamin, was Ihm zusammen mit seinem vierten Platz auch Rang 4 in der Tageswertung brachte, ein toller Erfolg. Es siegte insgesamt natürlich Daniel Seitz vor Sebbo Bauer und Ralph Sittler.

 

B-Finale:

 

Auch hier war Pfeffer in der Suppe, die Pole setzte überraschend Marco Kollmann, der seine Fahrkünste und seine Autos ständig verbessert, um Sohn Lukas weiterhin Paroli bieten zu können. Aber auch die Gentlemen-Driver Rainer Liebenstein und Michael Mattis wollten sich die Wurst nicht vom Brot klauen lassen. Ebenso war Junior Leon Dill wieder mal am Start und natürlich nicht zu unterschätzen von Startplatz 4 aus. Hinter Ihm lauerte dann auch schon Herbert Hockgeiger auf seine Chance, die auch kommen sollte! Im ersten Finale war es dann Rainer Liebenstein, der Marco besiegen konnte und Herbert fuhr sich auf Platz 3 vor! Leon sicherte sich seine Ranglistenposition, während Oli Hub 5ter wurde und sich einen Platz verbessern konnte. Philipp Niedermeyer lieferte sich heiße Duelle mit Thomas Wald, doch der fiel erstmal nach 8 Runden aus, was schon mal Platz 9 für Philipp bedeutete. Im zweiten Finale lief es ebenfalls nicht optimal für Marco, und er wurde von seiner Pole Position auf Platz 4 durchgereicht. Das hatte er sich sicher leichter vorgestellt. Erneut war es Rainer, der wieder die maximale Punktzahl holte, diesmal vor Herbert und Leon. Oli verbesserte sich eine ganze Runde, wurde aber dennoch nur fünfter. Philipp konnte sich klar gegen Thomas durchsetzen und wurde wieder neunter. Dann kam Lauf 3, und befreit von allem Erfolgsdruck lief es nun bei Marco, er gewann vor Leon, der sich bis auf 2 vorfuhr und Herbert komplettierte wieder das Podium. Philipp lief zu Höchstform auf und ließ nun als siebter auch noch Martin Fritz hinter sich, und war nur 1 sec. hinter Jürgen Franz im Ziel. Da wäre sogar noch Potential nach oben gewesen, klasse Philipp!

 

Die Tagessieger hießen dann also Rainer Liebenstein, Marco Kollmann und Herbert Hockgeiger.

 

STW B-Finale:

 

Hier war es mit 4 Startern etwas kuscheliger. Birgit startete von 4, musste aber auf Ihren Lieblingsgegner Eckhard Schulze verzichten, der an einer anderen Rennveranstaltung teilnahm. Vor Ihr stand Awesomatix-Pilot Sebastian Diedrich, vor diesem wiederum Leon Wald, Birgits Sohn. Die Pole Position besetzte Andi Rosel, dem diesmal das Ticket ins A-Finale verwehrt geblieben war! Und auch das B-Finale war kein Selbstläufer! Andi gewann zwar hauchdünn den ersten Lauf vor Leon, aber das sollte sich noch ändern. Sebastian und Birgit fuhren gegen Ihre eigenen Zeiten, an die Spitze fanden Sie in diesem Lauf keinen Anschluss. Lauf 2 sah dann einen stark auftrumpfenden Leon, der diesmal Andi hinter sich ließ, wenn auch nur knapp. Auch Sebastian blieb bis auf 3 Sekunden dran. Birgit fuhr Ihren besten Lauf mit tollen 2 Runden mehr. Eckhard hätte es nicht leicht gehabt. (-; Das dritte Finale musste also den Tagessieg entscheiden, die Nerven waren angespannt beim Start: Mit erneut 23 Runden machte Leon Andi klar, dass er heute der bessere Fahrer war! Sebastian war wieder dritter, Birgit musste nach 5 Runden mit Defekt aufgeben, zeigte sich aber gut gelaunt, Sie hatte Spaß und erfreute sich an Ihren Fortschritten in der Saison 2019. Somit gewann Leon verdient vor Andi und Sebastian.

 

Allgemeines / Ausblick:

 

Bereits in der Einladung zum Rennen kündigte TTSC Macher Ralf Müller eine Neuigkeit an, die alle Fahrer und Helfer betreffen sollte. Bei der Fahrerbesprechung war es dann so weit: Das TTSC Team hat tatsächlich eine Anfrage von der Marketinggesellschaft der UFRA erhalten! Diese Mail erwies sich nicht als Spam! (-; Wohl auch aufgrund unserer bisherigen Auftritte auf der „Auto, Freizeit & Sport Messe in Schweinfurt am Volksfestplatz sollen wir 2020 die Messe am zweiten Wochenende bereichern.
Jeder von unseren Fahrern weiß, welcher Aufwand hinter diesen Events steckt. Daher gab es eine Abstimmung unter allen anwesenden Fahrern und den Vereinsvorständen vom MST Estenfeld, ORF Hassfurt und MCC Bad Kissingen. Alle sagten Ihre Unterstützung zu! Bei ca. 15.000 Besuchern auf der letzten UFRA war jedem klar, dass dies vermutlich eine einmalige Chance für uns ist, ein noch breiter gefächertes und größeres Publikum anzusprechen wie sonst auf der AFS. Aus platz- und zeittechnischen Gründen soll daher ein TTSC sowie TTSC-Mini Rennen als offizieller Wertungslauf in den Rennkalender eingeplant werden, um auch Zuschauerfahren zwischendurch zu ermöglichen (vom Messeteam gewünscht). Natürlich werden wir dann auch wieder die Gelegenheit für Showeinlagen wie den berühmten „Crazy Frog“ haben.

Die Saison 2019 wird heuer früher als gewohnt enden, mit dem traditionellen Abschlussrennen Ende Oktober in der Dr. Maria Probst Halle in Wasserlosen, dann wieder auf Teppich.
Bleibt uns treu und meldet Euch rechtzeitig an, die Starterzahl ist wieder limitiert!

 

Eure TTSC Crew

 

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