Die RC-Car-Rennserie in der Region Main-Rhön
 

2. TTSC-Lauf beim MCC Bad Kissingen

Die Ergebnisse findet ihr hier...

Die Bilder befinden sich unten auf dieser Seite!


TTSC Frühlingshallenfinale beim MCC Bad Kissingen        8.3.2025

Anfang März sollte es schon soweit sein. Das finale Hallenrennen des Frühlings stand vor der Türe und bei sonnigem Wetter war klar, dass der Frühling den Winter längst verdrängt hat. Wie für Bad Kissingen üblich gingen wieder die TTSC und die TTSCmini an den Start. Um die Spannung zu erhöhen wurde das schon bekannte Layout auf dem griffigen ETS-Teppich gegen den Uhrzeigersinn gefahren, woran vor allem die Fahrer des MCC Bad Kissingen sich neu anpassen mussten. Neben gutem Wetter und voll gepacktem Fahrerlager gab es gewohnt gute Verpflegung und jede Menge Rennaction. 

Reglementanpassungen:

Wie schon zuvor angekündigt, sollte das Carson-Dragster-Set, welches in der TTSC und TTSCmini verwendet wird aös Antrieb nach und nach ersetzt werden. Bei der letzten Versammlung in Oberwerrn wurde entschieden, dass ab dem Lauf in Bad Kissingen der Motor der SkyRC FuriaX Supa 2300kV Combo in der TTSC gefahren werden muss und das wahlweise mit zugehörigem Regler oder dem alten Carson Regler. Der Motor erwies sich in Bad Kissingen als zuverlässig und effizient. Der Topspeed fällt etwas geringer als der des alten Motors aus, was aber keinesfalls dafür sorgt, dass die TTSC zu langsam sei. Für die TTSCmini ist weiterhin der Carson Motor erlaubt, da dieser aus Altbeständen der TTSC nun vorerst in ausreichender Menge verfügbar ist.


TTSC-Mini:

Da sich das Reglement in der TTSCmini nicht veränderte, ergab sich ein gewohntes Bild. Fast alle Stammfahrer setzten auf Heckangetriebene M08 oder M06 Chassis. Aufgrund des Heckantriebs kommen diese Fahrzeuge besser aus den Kurven raus, was für einen vermeintlichen Vorteil sorgt. Gegen den Strom schwimmten allerdings Kilian und Ralf Müller, Marius Wachtel sowie Ben und Sven Ulsamer. Mit insgesamt 20 Startern kam die TTSCmini dabei auf 20 Fahrer in 4 Gruppen und damit mehr als die sonst beliebtere TTSC. Da merkt man langsam wie viel Spaß auch 2WD machen kann.

Im D-Finale konnte sich Felix Helmreich mit 3 ersten Plätzen souverän durchsetzen und ergatterte damit einen der Lamborghini Diabolo aus Manuel Thomas 3D-Drucker. Diese werden ab jetzt testweise als Jugendtrophäen eingesetzt und sollen unseren Nachwuchs weiter fördern und fordern. Auf Platz 2 landete Jan Stürmer der als alter bekannter und Newcomer nach 25 Jahren Pause zurückkehrte. Trotz sich stetig verbessernde Laufzeiten kämpfte er mit Karl Ruppert um Platz 2, der sich am Ende dann aber mit Platz 3 zufrieden geben musste.

Das C-Finale konnte Peter Schulz für sich entscheiden. Auch hier fiel die Entscheidung schon nach 2 Siegen in den ersten 2 Läufen. In Lauf 3 glänzte dann Manuel Thoma, der sich mit einem Sieg im 3. Lauf Gesamtrang 2 im C-Finale sicherte und damit Kilian Müller mit dem Fronti auf Rang 3 verdrängte.

Im B-Finale gingen dann sogar 3 FWD-Fahrzeuge an den Start. Hier wurde Jonathan Dennert von der Pole im B-Finale dann bis auf Rang 4 verdrängt. Sein M08 war extrem fehlerunverzeihend eingestellt und der enge Kurs erschwerte die Läufe zusätzlich. Knapp davor holte sich Florian Salomon den ersten Podiumsplatz im B-Finale. Aufgrund von kleinerer Reifen war er etwas langsamer unterwegs, konnte aber durch fehlerfreie Fahrweise wieder einiges gewinnen. Im Gegensatz dazu war Marius Wachtel mit dem M07 schneller unterwegs, hielt den Kampf um Platz 2 allerdings künstlich durch einige Fehler spannend. Am Ende hat es für ihn aber trotzdem knapp für Rang 2 gereicht. An der Spitze des B-Finale unangefochten fuhr Newcomer Ben Ulsamer. Mit einem extrem schnellen M07 konnte er auch souverän Marius in Schach halten, der sonst auf Teppich meist das schnellste FWD Fahrzeug pilotiert. Mit dieser Leistung holte sich Ben wohlverdient auch einen Lamborghini von Manu. Respekt, starke Leistung und weiter so! 

Das A-Finale war dann wiederum hauptsächlich von RWD Fahrzeugen besetzt. Allerdings holte sich Sven Ulsamer nach den Vorläufen knapp vor seinem Sohn Ben den letzten Platz im A-Finale und war somit schnellstes FWD Fahrzeug. Aber der Kampf im A-Finale sollte spannend werden. Platz 5 bis 2 befanden sich nach den Vorläufen innerhalb von 2 Sekunden. Lediglich Mister-Mini Matthias Raab war auf Pole fast eine ganze Runde schneller. 

Entgegen der Erwartungen sollte es in den Finalen aber keine Kaffeefahrt werden. Im ersten Lauf war das Feld trotz der kurzen Rundenlänge von ca. 9 Sekunden immer noch innerhalb einer Runde! Hier konnte auch Sven eine Duftmarke setzen und kam mit 0,7 Sekunden direkt hinter Matthias Raab ins Ziel, der alle Hände voll zu tun hatte um den M07 hinten zu halten. Ebenfalls eng ging es dahinter zu. Ralf Schneider und Sebastian Pachner lieferten sich ebenfalls einen engen Fight und beendeten den Lauf auf Platz 3 und 4. Auf Platz 5 kam Klaus Steinhübl ins Ziel, der sich mit einem Abstand von ca. 4 Sekunden auch nicht verstecken brauch für die folgenden Läufe. 

Die Top 3 sollten nach Lauf 2 wieder genauso ins Ziel kommen. Lediglich Klaus Steinhübl konnte sich nach einem engen Fight gegen Sebastian Pachner mit 0,5 Sekunden durchsetzen. Damit stand der Laufsieg auch schon fest. Matthias holte den Tagessieg, und das keinesfalls ohne hartes Racing. Da machte das zusehen Spaß. Dahinter war jedoch noch fast alles offen, weshalb wir uns auf einen spannenden dritten Lauf freuen konnten.

In Lauf 3 ging es dann wie erhofft nochmal richtig zur Sache. Die Top 3 kamen dabei alle innerhalb von 1,7 Sekunden ins Ziel. Mit zahlreichen Positionswechsel war der Fight richtig gut. Das beste Ende hatte Sven Ulsamer, direkt dahinter folgten Matthias Raab und Ralf Schneider. Platz 4 holte sich Sebastian Pachner und verdrängte damit Klaus Steinhübl auf Platz 5. Damit stand der finale Stand fest: Matthias vor Sven, Ralf, Sebastian und Klaus. 

Damit können wir für das nächste Rennen auf der Auto-Freizeit-Sport Messe nur auf mindestens genauso spannende Läufe hoffen.


TTSC:

Auch in der TTSC war ein Spitzenfahrerfeld am Start. Neben den üblichen Verdächtigen gingen auch Newcomer an den Start. Severin und Moritz lieferten sich im C-Finale einen Kampf um Platz 4 und 5 und gingen am Ende beide als glückliche Gewinner eines von Manus Lambos nach Hause. Auch auf Platz 4 des C-Finales war ein bekanntes Gesicht zu finden. Nach 6 Jahren Pause legte sich Michael Wieber einen FuriaX-Motor zu und fand wieder Begeisterung an unserem Hobby. Schön dich wieder zu sehen und wir hoffen auf weitere Starts. Übung macht den Meister :). TTSC-Macher Ralf Müller musste sich bei einem so starken Fahrerfeld mit einem 2. Platz im C-Finale zufrieden geben. Peter Schulz holte sich den Sieg im C-Finale nach 2 Läufen.

Im B-Finale wurde die Luft dann schon dünner. Alle Fahrer befanden sich hier nach den Vorläufen innerhalb von 13 Sekunden. Dennoch gelang es Ralf Schneider den Sieg mit 3 Laufsiegen zu holen. Dies war allerdings keineswegs knapp, weil Marco Kollmann jedes mal in Schlagdistanz war und im ersten Lauf den Sieg nur um 0,2 Sekunden verpasste. Mit einer starken Leistung in Lauf 3 konnte sich Felix Helmreich den 3. Platz im B-Finale sichern. Auch er wurde mit einem Lambo-Modell belohnt. Knapp dahinter landete Kilian Müller auf Platz 4, der nur knapp von Felix besiegt wurde. Aber auch er kann mit seiner Leistung zufrieden sein, da er seinen Vater souverän hinter sich lies. Lukas Bandorf komplettiert das B-Finale auf Platz 5.

Nach den Vorläufen ergab sich im A-Finale ein leicht ungewohntes Bild. An der Spitze lag wie gewohnt Lukas Kollmann. Marius sicherte sich nach einem guten Vorlauf den 2. Platz von Lokalmatador Salo, der mit Setup-Problemen kämpfte. Nach einer starken Vorlaufleistung von Manuel konnte er sich Platz 4 sichern und Michael Will auf Platz 5 verdrängen. 

Im ersten Finallauf konnte Lukas direkt nach vorne weg fahren und gewann souverän den Lauf. Marius konnte die Pace nicht mitgehen und holte Platz 2 mit einer Runde Rückstand. Dahinter zauberte Michael Will einen super Lauf auf den Teppich und holte Platz 3. Zwischenzeitlich wurde er sogar Marius gefährlich. Die Performance reichte sogar aus um Salo zu besiegen. Manuel konnte die Pace insgesamt nicht ganz mitgehen und beendete den Lauf auf Platz 5. 

Die gleichen Platzierungen wurden auch in Lauf 2 bestätigt, wobei die Pace aber insgesamt schneller und Fehler noch unverzeihlicher wurden. Allerdings war dafür der Abstand zwischen Marius und Michael noch knapper, da sich Michael nochmal verbessern konnte. Salo konnte der Pace von Michael in diesem Lauf nicht folgen.

Lauf 3 brachte dann bis auf die Spitze Veränderung. Lukas Kollmann, der schon nach Lauf 2 als Tagessieger feststand konnte sich auch Lauf 3 sichern. Dahinter wurden die Karten neu gemischt. Salo hat sein Setup unter Kontrolle gebracht und verdrängte Marius auf Platz 3. Dieser konnte an vorherige Leistungen aufgrund von vielen Fehlern und Curbberührungen nicht anknüpfen. Dahinter ergatterte Michael Platz 4, konnte aber dennoch erneut Druck auf Marius ausüben. Dadurch reichte es für Marius um Salo zu besiegen. Dieser konnte den Schaden mit Lauf 3 begrenzen und landet insgesamt auf Platz 3 vor Michael. Mit Platz 5 komplettierte Manuel das Ergebnis. Damit ergibt sich folgende Gesamtplatzierung: Lukas vor Marius, Salo, Michael und Manu.


Zum Schluss bleibt wieder einmal der Dank ans gesamte MCC Bad Kissingen Team. Durch das schöne Wetter konnte sogar in der Mittagspause gegrillt werden. Danke für die Gastfreundschaft an den MCC und bis zur nächsten Hallensaison. Nun kommt der Sommer und die Outdoor-Läufe können endlich wieder ausgetragen werden. Die Outdoor-Saison startet dabei am 25. und 26. April direkt mit einem Kracher. Auf der Auto-Freizeit-Sport Messe findet Lauf 3 statt. Mit dabei sind da natürlich unsere Leihfahrzeuge und als besonderes Special auch wieder Showfahrten von Verbrennern und Spaßmodellen. Das Zuschauen lohnt sich also. Wir freuen uns auf ein Hammer Wochenende mit viel Spaß und Action! Wir sehen uns dort!

Auf bald, 

Eure TTSC Crew


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