Die RC-Car-Rennserie in der Region Main-Rhön
 

3. TTSC-Lauf auf der Auto-Freizeit-Sport Messe

Die Ergebnisse findet ihr hier...

Die Bilder befinden sich unten auf dieser Seite!


TTSC AFS-Comeback 2026

We were back!!! Nach 7 Jahren Pause veranstaltete die TTSC wieder ein Rennen im Rahmen der Auto-Freizeit-Sport Messe am 25. und 26. April 2026 auf dem Schweinfurter Volksfestplatz. Und was für ein gelungener Auftritt war das bitte? In 7 Jahren hat sich vieles getan. Neben alten Klassikern mit dem Showfahren und Publikumsfahren gab es auch einige Neuerungen. 2026 konnten wir mit ca. 35m Länge die größte AFS-Strecke jemals aufbauen. Ermöglicht wurde das durch den extrem großzügigen Platz, der uns vom Vorstand zur Verfügung gestellt wurde. Hier steht beim Volksfest sonst das Riesenrad. 

Ein Dank geht dabei auch an die Firma Beständig, die uns wieder einen großen Trailer für unseren Fahrerstand stellte. Ohne das Orgateam der AFS wäre so ein Auftritt nicht möglich. Sie organisierten uns neben Leihzelten, dem Trailer und Altreifen auch die Siegerpokale und die dazugehörige Sektdusche. Ein riesiges DANKE dafür.

Auch das Helferteam der TTSC leistete großes. Schon in der Woche vor der Veranstaltung liefen die Vorbereitungen im Hintergrund. 3 Autoanhänger an Equipment wurden beladen. Am Freitagmittag begann dann der Aufbau. Weit mehr als 100 Reifen wurden aufgestellt. Dazu wurde die Strecke aufgebaut und getestet. Joe Leibold zauberte ein wunderbares Layout mit viel Abwechslung. Dazu wurde für unsere Fighter-Klasse auch wieder ein Sprung eingebaut.

Dann war nur noch eine Sache unsicher. Hält das Wetter? In der Vergangenheit war wettertechnisch schon alles bei der AFS vertreten. Von Sonne und perfektem Wetter bis Dauerregen oder Schneefall war schon alles dabei. Aber 2026 wurde der Große Organisationsaufwand mit perfektem Wetter und milden Temperaturen belohnt! 

Das sollte die Zeichen auf ein super Rennwochenende mit viel Action setzen.


TTSC-Mini:

Durch ein gut gefülltes Fahrerfeld gingen in der TTSCmini 2 Läufe an den Start. Der grobe Asphalt und die vielen Unebenheiten machten es sehr schwer das Richtige Setup zu finden. Das geling den Steffens (Köhler und Ferschke) am Besten. Sie belegten nach den Vorläufen die erste Startreihe. Der einzige der den Steffens das Leben zumindest etwas schwerer machen konnte war Jochen Wiesner auf Platz 3 mit seinem alten aber treuen Tamiya M03 Chassis. 

Im B-Finale belegte Lukas Kolb die Pole. Dahinter starteten Joe und Gianni von Platz 2 und 3. Von 18 Fahrern führen 17 frontangetriebene Fahrzeuge. Der einzige Fahrer mit Heckantrieb war Manuel Thoma, der die Finalläufe von Platz 7 im B-Finale startete. Hier war es noch anspruchsvoller das richtige Setup mit dem M08 zu finden.

In den Finalläufen ließ Steffen Köhler im A-Finale nichts anbrennen und holte sich nach 2 Siegen direkt den Tagessieg. Jochen Wiesner musste sich nach Lauf 3 dem zweiten Steffen geschlagen geben, nachdem sich diese in den ersten beiden Läufen ein spannendes Battle geliefert haben. Platz 4 belegte Sven Ulsamer, obwohl er im letzten Lauf kurz Podiumsluft schnuppern durfte. Nach langer Pause war auch Enrico Wagner wieder dabei. Trotz der wenigen Übung durch die lange Pause stellte er sein Auto direkt ins A-Finale und konnte am Ende Platz 8 belegen.

Im B-Finale holte sich Lukas Kolb souverän den Tagessieg mit 3 Laufsiegen. Marc Schmülling machte das Beste aus seinem 4. Startplatz und belegte Platz 2 am Ende hinter Lukas. Joe Leibold konnte die Pace nicht ganz mitgehen und musste sich mit Platz 3 zufriedengeben. 

Auch an diesem Wochenende hat die Mini-Klasse wieder mit spannenden Läufen und cooler Optik bei den Zuschauern Punkten können.


TTSC:

Ein starkes Fahrerfeld mit 29 Startern war auch in der TTSC am Start. An der Spitze des Feldes war es jedoch alles andere als normal. Die üblichen Top-Fahrer mussten sich in den Vorläufen der Dominanz der Estenfelder Fahrer geschlagen geben. Einzig Paul Wiesner konnte mit seinem Comeback einigermaßen mithalten und verdrängte Udo Michel auf Startplatz 4. Die Reihenfolge lautete wie folgt: Chris Geier, Steffen Köhler, Paul, Udo. Mit starken Vorläufen konnte sich Michael Will auf Platz 5 stellen. Auch Ralf Schneider sicherte sich mit guter Performance in den Vorläufen Platz 6. Salo und Marius Wachtel kämpften mit Setup-Problemen und kamen nicht über Platz 7 und 8 hinaus. Eine starke Performance zeigte auch Kilian Müller, der sich auf Platz 9 qualifizierte. Manuel Thoma komplettierte das A-Finale. 

Auch die Spitze im B-Finale kam aus Estenfeld. Jochen Stein sicherte sich hier die Pole. Auf Platz 2 startete Andreas Frank, der nach vielen Jahren Pause wieder in der TTSC an den Start gegangen ist. Schön, dass du wieder dabei warst! Benjamin Thoma überzeugte mit Startplatz 3.

Das C-Finale wurde von Alex Pufe angeführt. Auf Platz 2 startete Len Walz nach einer kleinen Pause. Guter Einstand! Chris Kolb stellte sich auf Platz 3. Auch im C-Finale gab es einen Comebacker. Reinhold Wischert konnte sich die AFS nicht entgehen lassen und fuhr nach längerer Pause wieder mal in der TTSC. Schön, dass du wieder dabei warst.

In den Finalläufen entbrannte ein heißer Kampf um den Tagessieg an der Spitze des A-Finales. Nach jeweils einem Sieg gingen Chris und Steffen mit Gleichstand in Lauf 3. Den konnte Chris dann recht souverän gewinnen und sicherte sich damit den Tagessieg. Nach engen Fights musste sich Paul Wiesner Udo Michel geschlagen geben und wurde somit auf Platz 4 verdrängt. Salo und Marius hatten zu diesem Zeitpunkt noch immer kein Konkurrenzfähiges Setup und konnten ihre Startpositionen nicht nennenswert verbessern. 

Im B-Finale holte sich Jochen Stein souverän den Tagessieg. Benjamin Thoma verbesserte sich auf Rang 2. Auch Lukas Bandorf konnte sich noch vor Andreas Frank auf Rang 3 verbessern und komplettierte das Podium. 

Auch im C-Finale war der Sieg eindeutig. Alex Pufe gewinnt alle 3 Läufe. Dahinter gab es einen engen Kampf zwischen Alex Vater Frank und Len Walz. Am Ende mit dem besseren Ende für Len, der sich den 2. Platz an der Sonne vor Frank sicherte. Chris Kolb wurde damit auf Platz 4 verdrängt und verpasste die Sektdusche knapp.


TTSC-Fighter:

Zweitstärkste Klasse nach Startern war die TTSC-Fighter mit ebenfalls 3 Gruppen. Hier holte sich ein neues Gesicht in dieser Klasse die Pole. Tobias Creuzburg konnte mit einem starken letzten Vorlauf Marius Wachtel auf Platz 2 verdrängen und holte die Pole. Auch stark unterwegs war Lukas Kolb mit seinem DT-02, der sich den 3. Startplatz sicherte.

Im B-Finale startete Gianni Cappelletti von der Pole. Direkt dahinter starteten Sarah und Frank Pufe im Familien-internen Vater-Tochter-Battle.

Im C-Finale ging es zwischen unseren Youngsters ziemlich rund. Hier startete Lino Blaß vor Henning Bille und Anna Kolb.

Das A-Finale konnte Tobias souverän mit 3 Laufsiegen gewinnen. Dahinter konnte sich Lukas Kolb vor Marius Wahtel behaupten, nachdem Marius an diesem Wochenende etwas vom Pech geplagt wurde. Durch einen Crash in der ersten Runde des ersten Platzes waren Marius und Lukas ca. eine halbe Runde hinter dem Feld. Marius konnte durch gute Pace wieder bis auf Platz 2 vorfahren, scheiterte aber an der Geschwindigkeit von Tobi Creuzburg. Lukas schaffte den Sprung auf Platz 7 und konnte so den Schaden begrenzen. Im 2. Lauf fiel Marius mit technischen Problemen aus. Vorher entbrannte aber eine heißer Fight um den Sieg mit Tobi. Schade, dass dieses Battle nach 4 Runden unfreiwillig endete. Durch einen starken 3. Lauf von Lukas Kolb und einem verpatzten Lauf von Marius, konnte sich Lukas noch Platz 2 sichern. Auch Michael Will war zwischenzeitlich auf Podiumskurs. Am Ende konnte aber Marius den Schaden begrenzen und holte sich Platz 3.

Gianni holte den Tagessieg im B-Finale. Allerdings konnte Sarah den ersten Lauf für sich entscheiden und gewann ihn nur 0,15 Sekunden vor Gianni. Fotofinish! Sehr schön anzusehen. Weiter so! Durch Probleme in Lauf 2 und 3 reichte es am Ende leider nur für Platz 3 für Sarah. Mit 2 guten Läufen 2+3 konnte sich Michael Ziegler Platz 2 sichern. Langsam kommt die Fahrpraxis. Weiter so! Auch die Comebacker Tobi/Tim Brandenstein lieferten ein gutes Ergebnis mit Platz 4 im B-Finale.

Das C-Finale konnte Lino Blaß souverän mit 3 Siegen gewinnen. Dahinter startete Remo Zöller eine Aufholjagd und konnte Startplatz 6 in einen 2 Platz ummünzen. Starke Leistung. Rosalie Müller verbesserte sich auf Platz 3 und komplettiert damit das Podium. 


Fun:

Die größte Herausforderung stellte der Asphalt an die Fun-Klasse. Hier wurden die Carbon-Chassis stark in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund fuhr Udo Michel ausnahmsweise ein Kunststoffchassis für den Lauf der AFS. Aber er zeigte, dass das keinesfalls langsamer ist. Er holte die Pole vor Marc Häpp und Benni Petermann. 

In den Finalläufen war das Bild dann schon enger. Mit je einem Laufsieg gingen Udo und Marc Punktgleich in den letzten Lauf. nach einem engen Battle musste sich Marc knapp geschlagen geben. Udo holt sich den Tagessieg. Dahinter gab es einen engen familieninternen Fight um Platz 3. Am Ende kann sich Sohn Benno Petermann vor Vater Benni durchsetzen und darf zur Sektdusche (natürlich ohne Trinken :)). 


Showfahren:

Zur Messe gehört auch immer das TTSC-Showfahren. Aufgeteilt in schnelle Verbrenner und etwas gemütlichere Funktionsmodelle. Als gewohnter Klassiker war auch wieder der Crazy Frog von Matthias Wachtel am Start und begeisterte die Zuschauer. Auch die Verbrenner-Buggys von Jochen Wiesner und Andreas Frank konnten mit bis zu 6m langen Sprüngen überzeugen. Auch Eckard Schulze brachte mit 2 großen 1:5 Modellen Lärm auf die Strecke. Sehr interessant so große Modelle auf einer verhältnismäßig kleinen Strecke zu sehen. Bei den Langsameren Funktionsmodellen waren auch viele schöne Modelle vertreten. Eine Ente zog eine Seifenblasenmaschine, ein Wildschwein fuhr auf einem 3D-gedrucken Bobbycar. Auch unser Rennschlumpf im Kart war wieder dabei. Dazu gab es noch jede Menge Modelle die gefahren sind oder ausgestellt wurden.


Fazit:

Alles in Allem war das wieder ein super Messeauftritt der TTSC. Danke auch an alle Unterstützer und Helfer. Ein besonderes Dankeschön auch an unseren Vollzeit-Streckensprecher Phillipp Niedermeier. Er hat an beiden Tagen den Streckenkommentar übernommen und die Zuschauer über Technik und Renngeschehen informiert. Danke auch an Manuel Thoma, der wieder seine Jungendwertung ausgezogen hat und damit für unseren Nachwuchs sorgt. Die Kinder haben sich sehr über die Lamborghini-Trophäen gefreut! Es war ein sehr schönes, aber auch anstrengendes Wochenende. Wir freuen uns schon auf den nächsten Lauf in Bamberg. Bis dann, keep racing!

Auf bald, 

Eure TTSC Crew


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